Der Vertrieb läuft über Herrenausstatter, die beim Kunden Maß nehmen und die Bestellung dann an die Manufaktur weiterleiten. Alternativ schickt die Manufaktur einen Schneider zum Kunden, um bei den so genannten Maßtagen oder „trunk shows“ (zu Deutsch „Kofferschauen“) Bestellungen aufzunehmen.
Da die Manufakturen durch die Fertigung von Konfektion das ganze Jahr ausgelastet sind, können sie die Handarbeit günstiger anbieten als kleine Schneiderateliers. Auch ist die Qualität konstanter, da die verschiedenen Arbeitsgänge auf Spezialisten verteilt sind: Ein Schneider heftet die Teile zusammen, ein anderer macht die Taschen, ein dritter bügelt. Dafür ist im Anzug aus der kleinen Schneiderei die Handschrift des jeweiligen Handwerkers deutlicher erkennbar, was ein Plus an Individualität bedeutet






















































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