Übergewicht: Sich dick fühlen ist schlimmer als es zu sein

Viele Jungs halten sich für "zu dick"
Viele Jugendliche halten sich für "zu dick"

Bei Jugendlichen, die sich für zu dick halten, ist die Lebensqualität schlechter als bei denjenigen, die es tatsächlich sind

Die Lebensqualität bei Jugendlichen hängt offenbar mit der Selbsteinschätzung zusammen. Wer sich für zu dick hält, ist schlechter dran als tatsächlich Übergewichtige, so das Ergebnis einer Studie des Robert-Koch-Instituts. Unabhängig vom tatsächlichen Gewicht halten sich 36 Prozent der Jungen und 55 Prozent der Mädchen für "viel zu dick", obwohl das nur auf fast 20 Prozent zutrifft.

Drei Viertel sind normalgewichtig
Ergebnis der Studie: Zirka drei Viertel der Jugendlichen waren normalgewichtig, fast acht Prozent beider Geschlechter sind untergewichtig.

Hält sich jemand für "genau richtig", entspricht seine Lebensqualität der eines Normalgewichtigen, so die Forscher. Weitere Erkenntnis: Der Anteil derer, die sich für zu dick halten, steige stärker als die Zahl der tatsächlich Übergewichtigen.

Fast 7.000 Jugendliche füllten einen Fragebogen über ihre Lebensqualität aus und waren zu ihrer Selbsteinschätzung von "viel zu dünn" bis "viel zu dick" befragt worden.

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