Sex-Ausrutscher: 13 Fragen, die Mann besser für sich behalten sollte

Natürlich wollen wir Ihnen im Bett nicht den Mund verbieten. Entscheidend ist, was Sie damit anstellen.

Dos and don'ts im Bett: Flüstern und küssen ist erlaubt, fragen nicht!

Flüstern, küssen und manchmal auch beißen, das ist okay.

Nicht erlaubt dagegen: dumme Fragen stellen. Wir erklären Ihnen, warum

Aufruhr: Mann muss sich zusammenreißen

Guter Sex lässt keinerlei Fragen offen. Soll heißen: Ihr Kopf ist komplett leer.

Diesen Zustand des intellektuellen Nullpunkts erreichen Sie, weil Ihr Hirn das Signal erhält: Alles ist gut. Optimalzustand erreicht. Denken einstellen. Das gelingt jedoch nicht immer. Oft ist in einer solchen körperlichen Ausnahmesituation alles in Aufruhr.

Fragen über Fragen: Nur denken, nicht sprechen

Und natürlich meint der Kopf, er müsse da mitmischen und produziert völlig wirre Gedanken und Fragen wie:

"Ob sie merkt, dass meine Unterhose nicht mehr die frischeste ist?" Oder: "Wie schmecke ich bloß?" Das ist alles nicht schlimm, solange Sie nur a) weiter- küssen, -knabbern, -kneten, b) nichts von dem sagen, was Sie denken, und vor allem c) keine Fragen stellen! Insbesondere diese 13 Kandidaten haben in Ihrem Bett nichts zu suchen.

1. Frage: Mann will doch gar keine Antwort

"Ist er dir zu klein?"

Das ist natürlich eine beängstigende Frage, die bestimmt viele Männer quält. Aber sie ist in den meisten Fällen unberechtigt – und Sie wollen doch gar keine Antwort darauf, oder? Schon gar nicht in diesem Moment – es ist eh zu spät. Sie müssen ohnehin damit rechnen, dass sie im Ernstfall unehrlich ist.

1. Frage : Einfach mal den Spieß umdrehen

"Ist er dir zu klein?"

Stellen Sie sich einmal die umgekehrte Situation vor – sie fragt: "Findest du meine Brüste zu klein?" Sagen Sie dann etwa: "Ich wusste gar nicht, dass du welche hast."? Nein. Und auf die obligatorische Frage, ob Sie ihren Hintern zu dick finden, geben Sie doch auch die obligatorische Antwort: "Nein, der ist genau richtig."

2. Frage : Sie sind hier nicht der Chef

"Geht das auch schneller (fester, ohne Zähne)?"

Das scheint eine einfühlsame, vorsichtige Art zu sein, die Versuche Ihrer Lakenkollegin zu optimieren. So wie ein Chef, der vorsichtig eine Frage stellt, statt einfach Kommandos zu bellen. Das Problem ist bloß: Sie sind hier nicht der Chef. Sie sind der glückliche Gewinner einer Tombola, deren Hauptgewinn gerade neben Ihnen liegt. Sie haben allen Anlass, dankbar zu sein. Und wenn Sie sich auf diese Art äußern, kommen Sie ganz schnell ziemlich herrisch rüber.

2. Frage : Wenn Frau es nicht kann: Plan ändern

"Geht das auch schneller (fester, ohne Zähne)?"

Wenn Ihnen das, was die Frau da gerade macht, nicht gefällt, gibt’s für Sie nur eine Möglichkeit: Tun Sie etwas, was ihr gefällt – und was sie davon abhält, weiterzumachen. Aber Vorsicht! Unternehmen Sie nichts, was das Einschalten von Fernsehern, das Durchblättern von Zeitschriften oder das Schmieren von Schnittchen beinhaltet. Halten Sie sich an Schönes, Zärtliches, die Sinne Raubendes. Rollen Sie ihre Nippel zwischen den Fingern, betupfen Sie ihren Lustknopf mit ein wenig Speichel. Etwas in dieser Art.

3. Frage : Geduld bringt Rosen

"HAST DU nicht GESAGT, du willst es mal versuchen?"

Doch, hat sie. Und das will sie grundsätzlich auch immer noch. Aber nicht jetzt. Nicht so. Nicht hier. Gut, vielleicht hat Ihre Bettgenossin ja vergessen, rechtzeitig für Sie das 3-mal- 5-Meter-Plakat aufzustellen, auf dem steht: "Ich sage dir Bescheid, wenn es so weit ist!"

3. Frage : Bloß nicht mit der Tür ins Haus fallen

"HAST DU nicht GESAGT, du willst es mal versuchen?"

Was man beim gemütlichen Beisammensein auf der Couch nach drei Gläsern Rotwein von sich gibt, ist eine Sache; was dann im Schlafzimmer tatsächlich erlaubt ist, eine andere. Was Sie da tun, ist das sexualphysiologische Pendant zu "mit der Tür ins Haus fallen".

3. Frage : Im Bett ist kein Platz für Panzer

"HAST DU nicht GESAGT, du willst es mal versuchen?"

Anders ausgedrückt: Nur weil es in Europa offene Grenzen gibt, heißt das nicht, dass diese von jedem jederzeit mit Flugabwehrkanonen oder Panzern überquert werden dürfen. Das bedarf gemeinsamer vorheriger Absprachen mit genauen Routen und Terminen. So ein Manöver will geplant sein. Also, den Marschbefehl abwarten und erst dann einrücken.

4. Frage : Blöde Fragen, blöde Antworten

"Ups, zu fest?"

Wählen Sie eine der möglichen Antworten:
a) „Nein, ich verzerre mein Gesicht immer so, wenn ich mich total entspannt fühle.“
b) „Nein, ich schreie immer ,Au, verdammt!‘, wenn mich etwas so richtig heiß macht.“
c) „Ja, Idiot – frag nicht!“

4. Frage : Jedes Wort wäre zu viel

"Ups, zu fest?"

In diesem Fall ist nonverbale Kommunikation gefordert: es bleiben lassen, sich bei ihr entschuldigen, sie küssen, eine Pause einlegen, vorsichtig einen Neuanfang versuchen. Und vor allem: keine blöden Fragen stellen.

5. Frage : Mit vollem Mund spricht man nicht

"Kriegst du ihn auch ganz in den Mund?"

Zunächst mal: Wie soll sie in diesem Moment antworten? Haben Sie schon mal eine ganze Banane unzerkaut im Mund gehabt und dabei versucht, Konversation zu machen? Apropos: Kennen Sie den Spruch mit dem kleinen Finger und der ganzen Hand? Seien Sie bloß froh, wenn sie Ihre verbale Entgleisung nicht mit der ausgebliebenen Antwort auf die erste Frage kontert: "Klar kriege ich den ganz rein, so klein, wie der ist." Verdient hätten Sie’s.

6. Frage : Kein Flutlicht und keine Nachbarschaftshilfe

"Kann ich nicht doch das Licht wieder anschalten?"

Selbstverständlich! Die Flutlichtscheinwerfer stehen im Kleiderschrank, direkt neben den
Videokameras. Ja, die können Sie dann auch gleich einschalten. Und natürlich das Rollo hochziehen, wegen der Nachbarn. Die wollen schließlich auch was von der Show haben. Mann! Selbstverständlich machen Sie das Licht nicht wieder an. Was meinen Sie, warum sie es ausgeschaltet haben wollte?

6. Frage : Frau muss sich nackt wohl fühlen

"Kann ich nicht doch das Licht wieder anschalten?"

Und überhaupt: Was erwarten Sie auf diese Frage für eine Antwort? "Ja, klar! Ich habe auf einmal einen enormen Selbstbewusstseinsschub bekommen und möchte sehr gern, dass du alle meine kleinen Fehler gut sehen kannst, während du in mich eindringst." Das glauben Sie doch selbst nicht!

6. Frage : Vorausschauend denken

"Kann ich nicht doch das Licht wieder anschalten?"

Und wie sieht Ihre weitere Strategie nach dieser Frage aus? Betteln Sie, wenn sie nein sagt? Drohen Sie, sich ihr ein Leben lang zu verweigern? Halten Sie mal den Ball flach! Ihr Schlafzimmer ist keine Peepshow-Kabine. So etwas muss sich entwickeln. Geben Sie der Frau erst mal im Dunkeln das Gefühl, dass sie attraktiv und begehrenswert ist.

6. Frage : Streicheln Sie sie zur Selbstsicherheit

"Kann ich nicht doch das Licht wieder anschalten?"

Lernen Sie ihren Körper durch Berühren, Fühlen und Schmecken so genau kennen, dass Sie kein Licht brauchen, um ihn schön zu finden – und sagen Sie ihr das auch. Dann bekommt Ihre Liebste vielleicht irgendwann die Selbstsicherheit, Sie nackt und strahlend bei aufgehender Sonne zu empfangen.

7. Frage : Frau schwärmt und spricht drüber, aber er darf nicht fragen

"Kannst du nicht mal deine Freundin mitbringen?"

Bestimmt haben Sie schon mal was von einer sich selbst erfüllenden Prophezeiung gehört. Das ist eine Ankündigung, die das Angekündigte automatisch hervorruft. Diese Frage ist so etwas wie eine Hoffnung zerstörende Hoffnungsäußerung – und von daher doof. Selbst wenn Ihre Bettgespielin in Ihrer Anwesenheit schon einmal von den langen Beinen ihrer Freundin geschwärmt hat, selbst wenn sie über eine Ménage à trois schon mal laut nachgedacht hat – Sie dürfen nie danach fragen.

7. Frage : Der Opferaltar der "Ménage à trois"

"Kannst du nicht mal deine Freundin mitbringen?"

Sie darf nicht das Gefühl haben, dass Sie es unbedingt mit ihrer schönen Freundin treiben wollen. Sie muss im Idealfall das Gefühl haben, dass dies ein Wunsch ist, den Sie ihr erfüllen. Dass Sie sich selbstlos auf dem Altar ihrer Bedürfnisse opfern. Also: abwarten, die Dinge kommen lassen – auf langen Beinen.

8. Frage : Carsten der Stimmungstorpedo

"Wer ist Carsten?"

Hoppla! Jetzt ist der Frau unter Ihnen doch glatt etwas passiert, was sonst nur Männer raushauen. Männer, die, wenn sie mit einer Frau schlafen, an eine andere denken. An die Frau, deren Namen sie dann beim Sex laut denken, was ein echter Stimmungstorpedo ist.

8. Frage : Kein Weltuntergang

"Wer ist Carsten?"

Gut, sie hat also den Namen eines anderen Mannes gesagt, während sie mit Ihnen im Bett war. Das ist als Erlebnis durchaus niederschmetternd. Aber kein Weltuntergang. Es muss nichts bedeuten. Wenn es etwas zu bedeuten hat, werden Sie es noch früh genug erfahren.

8. Frage : Bleiben Sie souverän

"Wer ist Carsten?"

Und glauben Sie tatsächlich, dass das, was es bedeutet, dadurch besser wird, dass sie Ihnen sofort sagt, wer Carsten ist? Niemals! Machen Sie kein Theater. Bleiben Sie souverän. Retten Sie die Situation. Warten Sie einen Moment ab, ob Ihre Liebste ihren Lapsus überhaupt registriert hat – oder ob er unbemerkt aus den Tiefen ihres Unterbewusstseins gekrochen ist, während sie sich genüsslich unter Ihren Stößen wand.

8. Frage : Ohne Carsten ins Finish

"Wer ist Carsten?"

Sie hat es gemerkt? Na gut. Sagen Sie mit einem breiten Grinsen so was wie: "Carsten kommt heute nicht. Ich bin aber auch nicht schlecht." Oder: "Falsch! Aber was sind schon Namen?" Dann hoffen Sie, dass sie’s auch locker nimmt und die Sache weitergeht. Ohne Carsten.

9. Frage : Sie kämpft und er lässt sich gehen

"Bist du etwa nicht müde?"

Netter Versuch. Aber lenken Sie nicht ab. Sie sind eingeschlafen, ohne ihr eine gute Nacht zu wünschen. Sie haben den Versuch unternommen, sich einfach so davonzustehlen. Da spielt es überhaupt keine Rolle, ob sie auch müde ist. Natürlich ist sie das. Aber sie tut alles, um wach zu bleiben. Um Zeit mit Ihnen zu verbringen. Und das bedeutet nicht, dass die Frau dabei zuhören und zuschauen will, wie Sie schnarchen. Sehen Sie es positiv. Vielleicht braucht sie einen wachen Mann, weil auch bei ihr etwas wieder erwacht: die Lust.

10. Frage : Was bei Einkaufstüten erlaubt ist, ist im Bett tabu

"Kommst du?"

So legitim diese Frage ist, wenn Sie – mit Einkaufstüten beladen – eine Tür aufhalten, während sich Ihre Liebste die Lippen nachzieht: Im Bett ist sie absolut unpassend. Auch wenn sie nicht als Aufforderung gemeint ist, sondern nur als interessierte Informationsabfrage, wird sie in jedem Fall als Drängelei verstanden – und das Gegenteil bewirken.

11. Frage : Sex! Sie denkt an Sex!

"Woran denkst du?"

Ihre Augen sind geschlossen, ihr Mund geöffnet. Sie seufzt. Essen! Das ist es! Sie denkt ans Essen! Oder an Hausarbeit. Darum wirkt sie auch so entspannt. Oh, Mann, Sie können Fragen stellen! Dürfen wir Sie mal was fragen? Wie gering müssen Ihre Qualitäten als Liebhaber sein, damit die Frau jetzt an irgendwas anderes denkt als an den unglaublichen Sex, den sie gerade hatte? Zerstören Sie nicht den Moment, genießen Sie ihn. So, wie sie es tut.

12. Frage : Sex ist ein Ort ohne Zeit

"Wie spät ist es?"

Was wollen Sie? Falls Sie einen Bus erwischen müssen, sollten Sie jetzt nicht im Bett liegen. Wenn Sie Angst haben, etwas im Fernsehen zu verpassen, sind Sie ebenfalls am falschen Platz. Sie wollen Ihre Zwischenzeit stoppen? Dann haben Sie etwas Grundsätzliches nicht verstanden: Sex ist ein Ort ohne Zeit.

12. Frage : Zeit ist nicht immer Geld

"Wie spät ist es?"

Es gibt keinen plausiblen Grund, nach Stunden und Minuten zu fragen. Es wird immer so wirken, als wären Sie im Innern dabei, sie zu zählen. Noch ein Tipp: Der beste Grund, ohne Wecker aufzuwachen, ist der, dass dann nicht ständig irgendwo die Uhrzeit leuchtet und Momente wie diesen stört – so, wie Sie es gerade tun.

13. Frage : Nervende Macke

"und, Wie war ich?"

Die Umfrage aller Fragen. Wird an dieser Stelle nur wiederholt, weil sie einfach nicht totzukriegen ist. Natürlich taucht sie nur noch in seltensten Fällen in dieser unmaskierten Urform auf. Eher heißt es heute: "War es gut für dich?" Oder: "Na, war doch super, oder?" Der zerstörerische Effekt dieser Frage liegt doch auf der Hand: Sie greifen hier nicht nur den Sex ab, Sie möchten dafür bitte schön auch noch gelobt werden! Wahrscheinlich werden wir Männer dieses Menetekel nie los.

13. Frage : Du warst super, Baby!

"und, Wie war ich?"

Selbst wenn wir in den größten deutschen Frauenzeitschriften ganzseitige Anzeigen schalten würden, mit der Aufforderung an die Damen, dass zuerst sie fragen sollen, ob sie im Bett gut waren, wäre wohl nichts gewonnen. Die meisten Männer würden darauf antworten: "Super, du warst super, Baby! Und ich?"

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