Kleines E-Lexikon: Das 1x1 des Digitalfernsehens

Auch er kann jetzt fachsimpeln
"Progressive (p) was?"

Prägen Sie sich die Begriffe gut ein – dann können Sie selbst mit Experten fachsimpeln

Dolby AC3: Auch als Dolby Digital bekanntes Tonverfahren für DVDs mit 6 unabhängigen Kanälen. Ermöglicht gegenüber dem analogen Dolby Surround der VHS-Videos die präzisere Ortung von Schall-Ereignissen und den vollen Frequenzumfang in den Surround-Kanälen.

DLP: Die Technik des Digital Light Processing steckt in Beamern und Rückprojektions-TVs mit DMD-Chips (Digital Mirror Device). Sehr gute Geräte besitzen 3 Chips (für Rot, Grün und Blau).

DTS: Digitales Mehrkanal-Soundverfahren von Digital Theater Systems, das wie Dolby AC3 5 Vollbereichs-Kanäle und einen Tieftoneffekt-Kanal für den Subwoofer ermöglicht. Trotz einer höheren Datenrate bleiben die Klangunterschiede zu Dolby Digital gering.

DVB: Digital Video Broadcast, Standard für die Übertragung von digitalem Fernsehen. Je nach Übertragungsweg spricht man dabei von DVB-T(terrestrisch), DVB-S (Satellit) oder DVB-C (Kabel).

DVI: Das Digital Video Interface diente ursprünglich zum Anschluss von Monitoren an Computer. Es transportiert lediglich Bildsignale.

HDMI: Das High Definition Multimedia Interface ist eine Schnittstelle für digitale Bild- und Tonsignale zwischen einer Quelle und einem Display.

HDTV: High Definition TV (Hier gibt es eine genaue Erklärung)

PAL: Abkürzung für Phase Alternating Line. Das Farbcodier-Verfahren ist die klassische TV-Norm mit einer Auflösung von lediglich 576 Zeilen.

Progressive (p): Bildaufbau, der alle Bildzeilen der Reihe nach darstellt. Das führt zu flimmer- und zitterfreien Darstellungen – im Gegensatz zum Zeilensprungverfahren (Interlaced, i) des PAL-Fernsehens, das nur Halbbilder überträgt.

Set-Top-Box: Liefert Zusatzfunktionen fürs Fernsehgerät, macht so zum Beispiel DVB-T möglich.

Smartcard: Chipkarten, die von Pay-TV-Sendern an ihre Abonnenten ausgegeben werden. Diese Karten werden in die Set-Top-Box gesteckt, um den Empfang bestimmter Kanäle freizuschalten.

Surround-Sound 5.1: Mehrkanal-Tonsystem bei Spielfilmen mit 5 Hauptkanälen und 1 Basseffekt-Kanal. Es wird häufig auch als 3.2.1-System bezeichnet (3 Lautsprecher im vorderen Halbkreis, 2 im hinteren, dazu 1 Effekt-Lautsprecher).

Universal-LNB: LNB steht für Low Noise Block Converter, das zentrale Bauteil im Brennpunkt des Parabolspiegels einer Satelliten-Antenne. Das Universal-LNB ermöglicht den Empfang der Signale aller 12 Astra-Satelliten, die im Frequenz-bereich von 10,70 bis 12,75 Gigahertz senden.

WMV: Windows Media Video, Software-Standard für die Verarbeitung von Video-Signalen, die sich damit auch in HDTV-Qualität darstellen lassen.

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