Kusslektionen: 2. Stirnkuss

Für Momente, die nach einem zärtlichen Innehalten verlangen.

Das sanfte Berühren der Stirn mit den Lippen – woran erinnert Sie das? Bestimmt nicht an das Vorspiel in einer heißen Nacht, eher an die Küsse Ihres Großvaters, vor dem Zu-Bett-Gehen. Das ist viel zu väterlich für das spannungsgeladene Verhältnis zwischen den Geschlechtern? Keineswegs! Der Stirnkuss sieht auf den ersten Blick zwar mehr nach „Dornenvögel“ aus als nach „Basic Instinct“. Aber unter Kuss-Wissenschaftlern fällt er in die Kategorie Achtungskuss und hat eine enorme symbolische Kraft. Die Sexualität der Frauen ist unlösbar mit den vergleichsweise altmodischen Tugenden Respekt und Achtung verbunden. Für Frauen beginnt der Sex im Kopf, und der will sich umsorgt fühlen.

Zärtlichke Momente

Wenn Sie also beim Stirnkuss noch das Gesicht der Partnerin in beide Hände nehmen, die Augen schließen und den Kuss begehen wie einen meditativen Akt, dann signalisiert das: Dieser Mann liebt mich, wie ich bin, er ist mein Beschützer. Er kocht mir einen Kamillentee, wenn ich krank bin, und er ist der Einzige, der meinen Körper besitzen darf. Diese Signale machen aus der zurückhaltendsten Frau einen Vulkan im Bett. Natürlich nicht sofort, aber wenn’s beim nächsten Mal darauf ankommt. Geben Sie Stirnküsse, so oft es geht. Vor allem, wenn der Alltag nach einem zärtlichen Innehalten verlangt.

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