Fitnessstudio-Fehler: 3 Fehler, die fast jeder beim Krafttraining macht

3 Fehler, die fast jeder beim Krafttraining macht
Wer beim Krafttraining mit Schwung arbeitet, kann die Übung schlecht kontrollieren

Nicht nur Einsteiger laufen Gefahr, beim Training etwas falsch zu machen. Die 3 häufigsten Fehler beim Workout und wie Sie diese vermeiden können

Gerade zu Beginn des Trainings ist die Gefahr groß, etwas falsch zu machen. Aber auch Fortgeschrittene machen nicht immer alles richtig im Gym. Der Grund: Bei jeder Routine schleichen sich immer auch Fehler ein. Und dadurch erhöht sich auch das Verletzungsrisiko. Diese 3 Fehler sollten Sie unbedingt vermeiden:

  1. Kein kompletter Bewegungsablauf: Natürlich gibt es Übungen, die ganz schön anstrengend sind. Doch machen Sie deshalb nicht den Fehler, sie nur zur Hälfte auszuführen. Sie tun sich damit keinen Gefallen, denn dadurch setzen Sie Ihre Muskeln nicht vollständig ein und riskieren, dass sich diese verkürzen. Besser: Reduzieren Sie die Intensität und führen Sie die Übung sauber durch. Das klappt auch nicht? Dann absolvieren Sie stattdessen erst mal eine leichtere Übung! Tipp: Erst den Zielmuskel anspannen, dann die Bewegung starten. Dabei den kompletten Bewegungsablauf nutzen – von maximal gedehnt bis angespannt.
  2. Schwung statt Muskelkraft: Bei diesem häufig gemachten Fehler wird die Schwungkraft des (eigenen) Gewichts genutzt. Die Gefahr: Dadurch lässt sich die Übung schlecht kontrollieren und das Verletzungsrisiko steigt. Besonders häufig wird dieser Fehler beim klassischen Crunch oder Sit-Up gemacht. Also, lassen Sie sich nach dem Aufrichten nicht auf den Rücken plumpsen, sondern senken Sie den Oberkörper langsam ab, bis die Schultern gerade nicht den Boden berühren. Auch beim Kabelzug gilt: je ruhiger, desto effektiver. Wenn die Gewichtsplatten am Kabelzug klappern, ist das ein schlechtes Zeichen. Verhindern Sie den Crash von Scheiben und Gewichtsschlitten, indem Sie die Muskeln unter Spannung halten.
  3. Zu lange Ruhephasen: Pausen während des Trainings sind wichtig, damit der Muskel seine Kontraktionsfähigkeit wiederherstellen kann. Doch sie sollten nicht zu lange dauern, denn sonst kühlt die Muskulatur zu sehr ab und braucht danach wieder eine gewisse Zeit, um warm zu werden. Das Problem: Das Erwärmen kostet wertvolle Energie, die Ihnen später möglicherweise fehlt. Wer also die Zeit zwischen den Sätzen mit Smartphone-Nachrichten oder Flirten verplempert, sabotiert möglicherweise sein Workout. Nutzen sie die Zeit lieber effektiv, dann dauert das Training auch nicht so lange.

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