Bodenbelag: 5 Lauf-Untergünde im Check

Asphalt gibt kaum nach, erlaubt darum hohes Tempo – perfekt also für fortgeschrittene, austrainierte Läufer.
Asphalt gibt kaum nach, erlaubt darum hohes Tempo – perfekt also für fortgeschrittene, austrainierte Läufer.

Der Boden macht bei Ausdauerläufen den Unterschied. Wir zeigen Ihnen, welche gut für Sie sind und welche nicht

  1. Naturwege: Ausdauer stärken
    "Trails, Wald- und Naturwege bieten am meisten Abwechslung", sagt Urs Weber, Redakteur beim Fachmagazin "Runner’s World". Ideal für lange Läufe: Kleine Kiesel dämpfen, so dass Gelenke und Rücken nicht überlastet werden. Naturwege sind sinnvoll auch bei Knieschmerzen, nicht aber nach Umknickverletzungen oder bei instabilen Fußgelenken.
  2. Asphalt: Tempo verbessern
    Ebener Untergrund, Kontakte sind hier nahezu identisch. Asphalt gibt kaum nach, erlaubt darum hohes Tempo – perfekt also für fortgeschrittene, austrainierte Läufer. Bei Schienbein- oder Knieproblemen meiden.
  3. Gras: Haltung verbessern
    Laufen wie auf einem Kissen – minimale Aufprallkräfte, kein Zurückfedern. Ideal für Steigerungsläufe als Alternative zum Standard-Training oder bei Kniebeschwerden. Weber: "Perfekt auch für Barfußläufe – das kräftigt die Muskulatur, fördert eine gute Laufhaltung." Für Jogger mit Fersensporn-Entzündung ist Gras dagegen ungeeignet.
  4. Kunststoff: Intervalle üben
    Exakt ausgemessene, markierte Bahnen sind optimal für Tempo- und Intervalltraining. Kunststoff ist eben, federt gut und ist so für übergewichtige Einsteiger top geeignet. Bei Achillessehnenproblemen tabu.
  5. Sand: Muskeln kräftigen
    Keine Beschwerden? Dann können Sie durch kurze Sandläufe Muskeln kräftigen. "Beim ersten Mal auf Gelenk- und Muskelreaktionen achten", rät Weber. Beansprucht Achillessehnen und Gelenke extrem, also barfuß nie länger als 10 Minuten im Sand laufen – auch nicht, wenn Sie topfit sind.

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