Nikotin-Stopper: 5 schnelle Tipps, um mit dem Rauchen aufzuhören

Hören Sie von einem auf den anderen Tag auf
Ohne Vorsatz mit dem Rauchen aufhören? Das klappt erstaunlich gut

Wir haben die besten Tipps für alle, die für immer mit dem Rauchen aufhören wollen

„Es gibt Tage, an denen man das Rauchen richtig satt hat“, sagt Dr. Christoph Kröger. Er ist Leiter des Münchener Instituts für Therapieforschung. „Wenn so ein Tag kommt, dann nutzen Sie die Gelegenheit und hören Sie mit Rauchen sofort auf, ohne Vorsatz, ohne Planung. Das funktioniert erstaunlich gut.“ Es gab sogar Versuche, diesen Zustand künstlich zu erzeugen und Leute buchstäblich qualmen zu lassen, bis ihnen übel wurde. Aber die Resultate waren nicht überzeugend genug, um den Ansatz weiterzuempfehlen. Es kommt eben vor allem auf die innere Einstellung an. An der müssen Sie feilen, wenn sich der Überdruss nicht von allein einstellt. Und dann entwickeln Sie eine Strategie.

  1. Schnitt machen: Zu glauben, dass man auf Dauer weniger rauchen kann, ist eine Illusion. „Und durch schrittweise Reduktion irgendwann ganz rauchfrei zu sein, klappt nur selten“, sagt Kröger. „Erfolgversprechender ist es, von einem Tag auf den anderen ganz aufzuhören.“ Neujahr ist dafür so gut wie jeder andere Tag im Jahr – vorausgesetzt, Sie haben Ihre Hausaufgaben gemacht. Welche das sind? Lesen Sie mal weiter.
  2. Infos sammeln: Rauchen regt die Produktion des Hirnbotenstoffes Dopamin an, der dann ein Gefühl der Befriedigung auslöst. Um dieses aber aufrechtzuerhalten, muss die Nikotindosis stetig erhöht werden. „Wenn sie das hören, erkennen viele Raucher, wie blöd die Qualmerei eigentlich ist“, erklärt Kröger. Wohl auch deswegen hat das Buch „Endlich Nichtraucher!“ von Allen Carr (Goldmann, um 9 Euro), das solche Tatsachen nennt, so vielen Menschen geholfen aufzuhören.
  3. Ziel anpeilen: Was würde Ihnen ohne Kippe fehlen? Warum wollen Sie aufhören? Was versprechen Sie sich davon? Die Antworten formen Ihre Strategie. Machen Sie sich vor allem solche Vorteile bewusst, die sich sofort auswirken: Sie werden nicht mehr nach kaltem Rauch stinken und mehr Geld haben. Ganz wichtig: Finden Sie Alternativen zum Rauchen, wenn Sie sich entspannen, gemütlich plauschen oder cool wirken wollen. Sie brauchen etwas in der Hinterhand.  
  4. Entzug überstehen: Kröger: „Zunächst gilt es, die ersten 2 Wochen durchzustehen. Denken Sie daran: Selbst starke Entzugserscheinungen sind ,nur‘ wie eine Erkältung – das geht vorbei.“ Nach seiner Erfahrung hilft es vielen, sich dies bewusst zu machen. Auch nützlich: Bewegung, Wasser trinken und im schlimmsten Fall auf eine Chili­scho­te beißen. Je länger man die Gier ignoriert, desto leichter wird es, ihr zu widerstehen.
  5. Hilfe holen: Nikotinpflaster, Akupunktur und Hypnose helfen, nehmen Ihnen die Motivationsarbeit jedoch nicht ab. Lassen Sie sich coachen! Kröger: „Gut sind Seminare über 3 Wochen mit 3 Terminen, wo der Ausstieg vorbereitet und Sie betreut werden.“

Infos: rauchfreiprogramm.de

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