Anti-Aging für Männer : ab 40 - neuer Schwung

Keine Angst vor Falten
Viel erreicht und endlich unabhängig

Vergessen Sie die Midlife-Crisis. Mit diesen Anti-Aging Tipps geben Sie Ihrem Leben neue Klarheit und Schwung

Mit 40 wird Mann selbstbewusster, heißt es. Das, was Sie mit 40 erreicht haben, kann Ihnen niemand mehr nehmen – weder die Erfolge noch die Erkenntnis über eigene Schwächen.

Ihr Körper legt Ihnen vielleicht ein paar Steine in den Weg, besonders in der Niere oder Galle. Neben Herz und Kreislauf sollten Sie vielleicht auch Ihr Liebesleben checken. Wir helfen Ihnen, damit alles nach Plan läuft.

Auch sportlich könnten Sie sich selbst neu finden. Holen Sie doch mal das Fahrrad aus dem Keller oder lernen Sie Kraulen.

Keine Angst vor Falten
Spiegel-Angst kann behoben werden

Keine Angst vor Falten

Falten: Da stehen Sie eines Morgens auf und denken beim Blick in den Spiegel: Keith Richards zu Besuch in meinem Badezimmer? Keine Angst, nur ein böser Traum – so viele Falten wie der Stones-Gitarrist schaffen Sie nicht mehr. Sie wissen ja, dass ...

  • eine Ernährung mit vielen pflanzlichen Fetten und reichlich Vitamin A (z. B. Karotten), E (z. B. Distelöl) und C (z. B. Bananen) Falten vorbeugt.
  • Sonnenstrahlen und Solarien dagegen das Kollagen und die elastischen Fasern der Haut zerstören.
  • Cremes, die der Haut ein frischeres Aussehen verleihen sollen, wasseranziehende AHAs (Alpha-Hydroxy-Acids) enthalten.
  • Nikotin die Versorgung der Haut mit Nährstoffen stark einschränkt.

Galle: Eigentlich ist die Gallenblase nur ein Vorratsbehälter für eine in der Leber gebildete Flüssigkeit, mit der die Verdauung von Fett erleichtert wird. Cholesterin, Gallensäuren und Farbstoffe machen einen großen Bestandteil dieser Gallenflüssigkeit aus, die mit der Zeit allerdings zu Gallensteinen auskristallisieren kann. Wandern diese dann in den engen Gallengang, lösen sie extreme Schmerzen (Gallenkoliken) aus.

Da ein hoher Cholesterinspiegel die Bildung von Gallensteinen fördert, sollte man viel lösliche Ballaststoffe (z. B. Haferkleie, Bohnen) essen, sie senken die Cholesterinwerte. Ein plötzliches, radikales Abnehmen (mehr als zwei Kilo pro Woche) erhöht übrigens das Risiko, Gallensteine zu kriegen, um ein Mehrfaches, obwohl auch Übergewicht zu den Risikofaktoren gehört.

Mehr im Internet
Informationen zur Cholelithiasis(=Gallensteine) mit Hinweisen zur Vorbeugung und Behandlung: m-ww.de
Menüplaner, das Ernährungstagebuch und eine Ernährungsanalyse helfen gesünder zu essen: foodplaner.de
Ein interaktiver Selbstest, ein Ernährungslexikon und jede Menge Rezepte: profigur.de

Reif und gesund: Ihr Körpercheck – Vom Rücken zur Wade

Der elastische Puffer Ihres Rückens gibt möglicherweise nach. Und funktioniert das Wasserlassen noch einwandfrei?

Bandscheiben: Die Stoßdämpfer in Ihrem Auto hätte man bei dieser Laufleistung schon dreimal ausgetauscht. 40 Jahre lang lastet jetzt fast Ihr ganzes Körpergewicht auf den Bandscheiben – jeder Schritt ein Kanaldeckel mehr. Erste Hinweise, dass die elastischen Puffer mürbe werden und im Wirbelkanal gegen die austretenden Nerven des Rückenmarks vorrücken, können neben echten Schmerzen auch ein Kribbeln oder Taubheitsgefühle sein.

"Bei Bandscheiben-Problemen an der unteren Lendenwirbelsäule treten solche Störungen typischerweise am Unterschenkel auf", erklärt Orthopäde Dr. Möller. "Es muss sich zwar nicht gleich um einen Bandscheibenvorfall handeln, aber die Sache gehört untersucht", so der Experte. Man kann viel tun, um sich davor zu schützen:

  • Tragen Sie besonders beim Sport Schuhe mit weichen Sohlen.
  • Joggen Sie nicht auf steinharten Untergründen wie z.B. Beton.
  • Meiden Sie Sportarten mit abrupten Stop-and-go-Bewegungen wie z. B. Tennis oder Squash.
  • Gehen Sie beim Aufheben schwerer Gegenstände immer erst in die Knie, heben Sie das dann mit geradem Rücken hoch.
  • Schlafen Sie auf einer festen Matratze mit nur einem Kissen
  • Geben Sie das Rauchen auf. Die Zusammenhänge sind zwar nicht gesichert, aber vermutlich schränkt Rauchen auch die Blutversorgung der Bandscheiben ein.

Blase: Immer wieder mal Blut im Urin und Schmerzen beim Wasserlassen können Hinweise auf einen Blasentumor sein. Raucher und Personen, die viel mit Lösungsmitteln arbeiten (etwa Maler und Lackierer), sind besonders gefährdet. Beim Hantieren mit lösungsmittelhaltigen Stoffen sollten Sie deshalb grundsätzlich einen Atemschutz tragen (die Sache mit dem Rauchen dürfte ohnehin klar sein). Bei einem konkreten Verdacht auf einen Blasentumor bringt nur eine Blasenspiegelung Gewissheit. Tipp: Wer täglich 2,5 Liter trinkt, reduziert sein Blasenkrebs-Risiko um die Hälfte.

Mehr im Internet
Hier kann man Infomaterial zum Thema Krebs und Krebsprävention bestellen und Telefonnummern von Informations- und Beratungsdiensten finden: krebshilfe.de

Deutsches Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Patienteninformationen zu den verschiedenen Krebsarten und Berichte über neue Behandlungsmethoden: dkfz.de

Neue Waffen gegen Asthma und Allergien
Das Lungenkrebsrisiko erhöht sich bei Rauchern um ein Vielfaches

Funktion von Lunge und Niere

Lunge: Sollten Sie jetzt immer noch rauchen, haben die Schäden Ihrer Bronchialschleimhaut weiter zugenommen. Ganz abgesehen davon, dass Ihr Risiko, an einem Lungen- oder Bronchialkrebs zu erkranken, als Raucher um ein Vielfaches erhöht ist, wird Ihre Lungenkapazität noch weiter nachgelassen haben. Eine Ahnung davon erhalten Sie, wenn Sie das nächste Mal zum Zigarettenautomaten spurten. Die ganze Wahrheit ergibt ein Lungenfunktionstest beim Pulmologen. Doch auch so profitieren Sie davon, wenn Sie das Rauchen aufgeben:

  • Nach 20 Minuten normalisieren sich Ihr Puls und der Blutdruck, die Temperatur der Hände steigt wieder auf den Normalwert an.
  • Nach zwölf Stunden ist der Körper nahezu nikotinfrei.
  • Nach zwei Tagen können Sie besser riechen und schmecken.
  • Nach neun Monaten steigt Ihr Energie-Level; Husten und Nasennebenhöhlenverstopfungen gehen zurück.
  • Nach einem Jahr sinkt Ihr Herzinfarktrisiko um 50 Prozent.
  • Nach 15 Jahren entspricht Ihr Lungenkrebs- und Herzinfarktrisiko wieder fast dem eines Nichtrauchers.

Niere: Arteriosklerose der Nierengefäße kann vom 40. Lebensjahr an die Nierendurchblutung einschränken. Die Nieren können dann die lebenswichtige Blutentgiftung zunehmend schlechter ausführen.

Hoher Blutdruck, Diabetes und die regelmäßige Einnahme bestimmter Schmerzmittel schaden den sonst sehr robusten Nieren ebenfalls. Eine Früherkennung von Nierenproblemen ermöglichen Teststreifen aus der Apotheke, die Eiweiß, Zucker, Blut und Nitrit (Harnwegsinfekte) im Urin anzeigen.

Perfektes Lächeln: Liebesleben mit Biss

Ab 40 noch Lust auf mehr? So bleiben Sie willig und zeigen Zähne

Sex: Der Wille zum Sex allein reicht nicht aus. Es gehört auch Lust dazu und die lässt sich nicht steuern. Sie verschwindet, sobald Sie den Kopf voll haben mit Meetings, Börsendaten und Streitereien zu Hause. Wenn es im Bett nicht mehr richtig klappt, muss man zwischen psychischen und organischen Störungen unterscheiden. Bestes Merkmal: Bei organischen Ursachen wie etwa Gefäßkrankheiten ist eine kontinuierliche Verschlechterung zu beobachten.

Außerdem ein langsamer Erektionsbeginn und auch Probleme bei der Selbstbefriedigung. Hilfe gibt es beim Urologen. Bei psychischen Ursachen sind Erektionsprobleme mit bestimmten Ereignissen oder Personen verbunden. Als schlimmster Lustkiller gilt der Stress. Er senkt den Pegel des männlichen Geschlechtshormons Testosteron drastisch ab.

Zähne: Lästig, aber wichtig: zweimal täglich der Griff zu Zahn- und Interdentalbürste sowie Zahnseide. Zwar sind Karies in dem Alter eher nebensächlich, nicht aber Parodontitis (Zahnfleischentzündung): Die Kieferknochen können angefressen werden, die Zähne ausfallen. Und Sie leiden an Mundgeruch und Folgeerkrankungen, etwa Herzbeschwerden.

Ab zum Arzt: Hier kann nur der Doktor helfen

Bei diesen Problemen sollten Sie lieber gleich zum Arzt gehen

Was der Arzt checken sollteWer gecheckt werden sollWie oft?
Darmkrebs (beim Hausarzt: Test auf Blut im Stuhlgangjederalle zwei Jahre
grüner Star (Check von Augeninnendruck, Augenkammerwinkel, Augenhintergrund, Gesichtsfeld)alle, bei denen der grüne Star in der Familie vorkommtjährlich
Krebsvorsorgejederjährlich

Mehr im Internet
Beschreibung des Grünen Stars und der Behandlungsmethoden: m-ww.de
Hier kann man Infomaterial zum Thema Krebs und Krebsprävention bestellen und Telefonnummern von Informations- und Beratungsdiensten finden: krebshilfe.de
Deutsches Krebsforschungszentrum in Heidelberg. Patienteninformationen zu den verschiedenen Krebsarten und Berichte über neue Behandlungsmethoden: dkfz.de

Ärzte-Rat: Die Tipps der Anti-Aging-Meister

Deutschlands beste Männerärzte verraten ihre persönlichen Anti-Aging-Rezepte

Professor Dr. Hartmut Porst ist Urologe, Buchautor und internationaler Potenz-Experte aus Hamburg

Fitness für den Penis
Stress verkürzt das Leben – und die ständige Sorge, dass der Penis zu klein sein könnte, ist Stress. Dem kann abgeholfen werden. Ich messe bei solchen Männern einfach nach. Und zwar das erigierte Glied, vom Ansatz bis zur Eichelspitze. Meist stellt sich heraus, dass der Penis im deutschen Normbereich liegt, irgendwo zwischen 11,8 und 17 Zentimeter. Ungefähr ein Drittel der Männer ist damit ihre Sorge los.

Der Rest klagt gewöhnlich darüber, dass der Penis zumindest im schlaffen Zustand mickrig aussehe. Gerade dies ist jedoch ein Zeichen für die Funktionstüchtigkeit des Gliedes. Es zeigt an, dass der Muskel, der die Erektion verhindert, so gut in Schuss ist, dass die Schwellkörper im Ruhezustand einschrumpfen. Diese Erklärung beruhigt meiner Erfahrung nach ein weiteres Drittel.

Den Übrigen, die immer noch Panik vor dem Besuch einer öffentlichen Sauna haben, verschreibe ich so genanntes Nitrospray, das den Penis leicht anschwellen lässt. Ein kleiner, heimlicher Puster hilft dabei, die Optik und die Psyche wieder herzurichten.

Training im Schlaf
Seelische Entspannung ist das eine, körperliche Spannung das andere. Für den Penis empfehle ich ein spezielles Fitness-Programm. Zwei- bis dreimal pro Woche vor dem Schlafen eine viertel Tablette eines Potenzmittels wie etwa Viagra, Levitra oder Cialis nehmen.

Die Erektionen, die im Schlaf auftreten, pusten den Penis durch und reichern ihn mit Sauerstoff an. Das verbessert die Funktionstüchtigkeit. Und darauf kommt es schließlich an. Die Caerphilly-Studie der Universitäten Bristol und Belfast wies nach, dass häufiger Sex das Risiko, an einem Herzinfarkt zu sterben, um bis zu 50 Prozent reduziert.

Zweimal wöchentlich 30 Minuten Krafttraining
Treiben Sie Muskelaufbau

Profitipp zu mehr Manneskraft

Manchmal muss man zwei Kästen Wasser in den dritten Stock tragen. Oder ein Regal an eine Betonwand dübeln. Und dafür braucht es eine bewährte männliche Eigenschaft: Kraft. Ärzte empfehlen normalerweise immer Ausdauersport, das Thema Kraft wird oft vernachlässigt.

Dabei baut der Mann vom 40. Lebensjahr an jährlich rund ein Prozent seiner Muskelmasse ab. Gleichzeitig nimmt der Anteil des Fettgewebes zu. Die möglichen Folgen sind nicht nur optischer Natur: Übergewicht, Gefäßverkalkung, Diabetes – und das kostet Sie, je nach Veranlagung, mehrere Lebensjahre.

Als hessischer Fitness-Aerobic-Meister von 1997 empfehle ich deshalb, zweimal wöchentlich 30 bis 45 Minuten lang Krafttraining zu machen.

Training hilft
Sie können – nach Absprache mit dem Arzt – ins Fitness-Studio gehen und Gewichte stemmen. Ein Intervalltraining im Schwimmbad ist aber genauso sinnvoll.

Intervalltraining bedeutet: 50 Meter zügig schwimmen, 50 Meter langsam schwimmen, dann wieder zügig, und so weiter. Um den Muskelaufbau zu überprüfen, sollten sich Männer möglichst textilfrei fotografieren lassen: erst im Urzustand, dann nach sechs Wochen Training.

Auch für den Penis gibt es ein effektives Krafttraining. Ein Drittel des Penis liegt im Körper verborgen und ist von Muskeln ummantelt. Diese Muskeln, die man zwischen Darmausgang und Hodensack ertasten kann, beeinflussen bei einer Erektion die Steifheit des Penis.

Lässt die Steifheit im Laufe der Jahre nach, rate ich zu einem gezielten Beckenbodentraining – Details finden Sie hier: maennergesundheit.info

Altwerden – Sex ist Medizin

Beim Geschlechtsverkehr überträgt der Mann über seine Haut und Schleimhaut Testosteron auf die Frau. Umgekehrt überträgt die Frau Östrogen auf den Mann. Diese physiologische Hormonbehandlung fördert die Gesundheit des Mannes und hat einen Anti-Aging-Effekt.Und das Beste daran ist: Auch das krabbelnde Resultat der sexuellen Lustbarkeiten tut Männern gut.

Viele jüngere Männer haben es – da sie sich egomanisch auf ihre Arbeit konzentrieren – bisher versäumt, Vater zu werden. Die Zwischenergebnisse der Vater-Sohn-Studie, die ich derzeit mit niedergelassenen Männerärzten durchführe, zeigen aber, dass gerade ein Kind die wahrscheinlich effektivste Anti-Aging-Kur ist.

Viele Männer verzichten, nachdem sie Väter geworden sind, auf Alkohol und Zigaretten und sind vorsichtiger im Straßenverkehr. Außerdem verringern Väter ihren Stress und achten stärker auf ihren Körper.

Dieser Schongang hat eine lebensverlängernde Wirkung, ebenso wie das belebende "Unterstützungsnetzwerk Männerfreundschaft", das sich in einer glücklichen Familie zwischen Papa und Hosenmatz herausbildet.

Vater werden
Also: Werde Vater, sei Vater, bleibe Vater. Denn das bedeutet Lebensfreude, Lebensqualität und Lebensverlängerung. Das Risiko, mit einer Familie Schiffbruch zu erleiden, ist im Übrigen statistisch gesehen immer noch geringer als die Chance, mit ihr alt zu werden.

Viele Prominente, mögen sie nun Oskar Lafontaine, Theo Waigel oder Franz Beckenbauer heißen, scheinen das zu wissen – und wurden jenseits der 40 noch einmal Väter. Warum nehmen Sie sich nicht ein Vorbild an diesen weisen Männern?

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Plastische Chirurgie: Verlängerte Jugend per Schönheits-OP

Sie wollen auch mit über 40 schön sein. Manchmal hilft ein Chirurg ein wenig nach. Alles über Schönheits-OPs

Männer werden mit zunehmenden Alter interessanter, heißt es. Viele lassen aber von einem Chirurgen Hand anlegen, damit alles stimmt. Ein Hauptgrund für die Verschönerung des menschlichen Körpers ist meistens die Steigerung des Selbstwertgefühls.

Ob sich die Mühe lohnt? Hier informieren wir Sie über Risiken, Schmerzen und Kosten einer Schönheitsoperation.

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