Pflicht und Kür: Abends: Im dunklen Anzug

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Der schwarze Anzug saß perfekt. Der Gesichtsausdruck noch nicht ganz

Bis in die 70er hing bei jedem Mann ein schwarzer Anzug im Schrank. Der wurde bei Hochzeiten, Beerdigungen und festlichen Anlässen herausgeholt

Pflicht: Zum Anzug gehörte ein weißes Hemd mit Doppelmanschette und eine silbrig-graue Krawatte. So etwas Ähnliches ist heute auch wieder extrem angesagt. Ein modern geschnittener Einreiher aus leichtem schwarzen Zwirn (weil es abends meist heiß hergeht), weißes Anzughemd ohne Binder, schwarze Kniestrümpfe und Schuhe.

Kür: Schon in den 70ern war bei der New Yorker Clique um Andy Warhol die Kombi aus dunkler Anzugjacke und Jeans beliebt, lange Jahre das modische Markenzeichen des Pop-Artisten. Sie ist heute nach wie vor perfekt fürs entspannte Weggehen. Damit der Look aber nicht zu leger daherkommt, gehören dazu solide rahmengenähte Schnürer oder Loafer und nicht allzu abgerockte Jeans. Kenner wissen mit dem Verwaschungsgrad ihrer 501 feinste Nuancen zu setzen, von dunkelblau = sehr förmlich bis beinahe weiß und fadenscheinig = extrem lässig.

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