"Guter" Aus-Wurf: Abhusten muss sein

Rußpartikel verstärken allergische Effekte
Morgendliches Abhusten ist ganz normal

Machen Sie den Frosch in Ihrem Hals jeden Morgen platt? Recht so, sagen die Experten.

Hasilein findet Ihre morgendliche Husterei und das Ergebnis im Waschbecken eklig. Pech für sie: Experten wie Dr. Detlef Walter vom Bundesverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte, empfehlen das Abhusten.

Sammelaktion: "Im oberen Bronchialbereich sammelt sich permanent Schleim. Am Tag registrieren wir ihn kaum: Wir bewegen und räuspern uns und nehmen Flüssigkeit auf. So kann das Sekret abfließen. Bei einigen Menschen ist der Schleim jedoch zähflüssiger und legt sich nachts wie eine dünne Tapete auf die Luftröhre und auf die Bronchien."

Spendenaktion: Eben diese Menschen haben dann morgens das starke Bedürfnis, sich ihren Hals freizuhusten.

Wurfaktion: Betroffen sind in erster Linie schadstoffbelastete Menschen wie Raucher und Personen, die Staub oder andere Partikel durch die Atmung aufnehmen. Spezifische Lungenerkrankungen wie Asthma oder Bronchitis rufen ebenfalls verstärkte Absonderungen der Atemwegsschleimhäute hervor. Doch auch wer nicht zu den Risikogruppen gehört, sollte seine Lunge von Altlasten befreien.

Medikation: "Wer Probleme damit hat seinen Schleim abzuhusten, dem können Medikamente auf Naturheilbasis helfen. Diese verdünnen den auch als Sputum bezeichneten Schleim und erleichtern den Auswurf", erklärt HNO-Experte Walter. Darüber hinaus sollte ein Arzt checken, ob hinter dem Bedürfnis abzuhusten eine Krankheit steckt.

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