Fett weg: Abspeckpillen wirken kaum

Wie wirksam sind Schlankheitspillen?
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Medikamente gegen Fettleibigkeit sind kein Ersatz für eine gesunde Lebensweise. Nur bis zu 4,7 Kilo weniger sind drin

Egal ob Appetitzügler- oder Fettblocker-Pillen: Die Wirkung der vor allem in den USA verbreiteten Arzneien beschränkt sich auf weniger als fünf Kilo nach einem Jahr, so eine kanadische Studie an der Universität von Alberta.

Das Team um Raj Padwal untersuchte mehrere Studien zu Schlankheitspillen, die den Arzneistoff Orlistat, Sibutramine oder Rimonabant beinhalten. Insgesamt analysierten die Forscher die Daten von etwa 20.000 übergewichtigen Probanden, die ein Jahr oder länger eine der drei Abnehmpillen oder ein Placebo einnahmen. Ergebnis: Der Arzneistoff Orlistat reduzierte das Gewicht durchschnittlich um 2,9 Kg, Sibutramine um 4,2 Kg und Rimonabant um 4,7 Kg. Die Abbruchrate war mit 30 bis 40 Prozent sehr hoch.

Padwal warnt zudem vor den zum Teil lebensgefährlichen Nebenwirkungen solcher Medikamente. Sibutramin darf hierzulande beispielsweise nur in geringer Dosierung und unter strenger ärztlicher Aufsicht zum Abspecken verwendet werden.

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