Internet-Reputation: Achten Sie auf Ihren Ruf im Netz

Mit einem Saufbild in Sozialen Netzwerken beeindrucken Sie keinen Chef
Ein Trinkerbild auf Facebook? Sieht ein Chef so etwas, ist der Ruf schnell dahin

Eine aktuelle Studie der Bundesregierung zeigt: Jeder dritte Boss schaut sich seine Bewerber im Netz an. So optimieren Sie Ihr Profil

Machen Sie sich breit: Bei allem, was Sie ins Internet stellen, sollten Sie bedenken: "Im Netz können Sie nichts löschen, Sie können es lediglich verdrängen", sagt Karriereberater Jochen Mai (www.karrierebibel.de). Verdrängen heißt, negative Einträge in Suchmaschinen nach hinten zu schieben, wo sie hoffentlich keiner mehr findet. Dazu legen Sie möglichst viele öffentliche Profile bei sozialen Netzwerken und Online-Communitys unter Ihrem Klarnamen an. In den Profilen sorgen Sie mit positiven Aussagen und einem ansprechenden Foto dafür, dass Ihr Auftritt bei jedem Personalchef Eindruck macht. "Dann verlinken Sie alle Profile untereinander, das rundet Ihren positiven Netz-Auftritt ab."

Gehen Sie in die Offensive: Sowohl Saufbilder von Ihnen als auch Verleumdungen gegen Sie (auf fremden Websites) können bei Google auftauchen. Ihre Chance: Wehren Sie sich! "Schreiben Sie eine freundliche Mail mit der Bitte um Löschung an den Betreiber der Website.!" Erst wenn das nicht funktioniert, machen Sie von Ihrem Persönlichkeitsrecht Gebrauch und schalten einen Anwalt ein. So können die Peinlichkeiten zumindest von den betroffenen Hauptseiten verschwinden.

Tun Sie nichts Unbedachtes: Leider lassen sich nicht alle Fehltritte ausbügeln. "Rechtlich haben Sie in der Regel keinen Anspruch, dass etwa Einträge in Blogs gelöscht werden", erklärt der Experte. Das Internet ist ein öffentlicher Raum, in dem Sie nicht anonym bleiben. Mai: "Stellen Sie nie Inhalte ins Netz, die Sie eventuell später einmal bereuen."

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