Dunkelheit: Ängste der Nacht

Ängste der Nacht

Die vom Menschenweibchen zur Schau gestellte Angst in der Dunkelheit ist nichts als ein raffiniertes Täuschungsmanöver, das vorwiegend in Nächten zum Einsatz kommt

Das begleitende Männchen, dessen Beschützerinstinkt gezielt angesprochen wird, legt in 90 Prozent der untersuchten Fälle den Arm um das (wie immer verschreckte) Weibchen. In weiteren 70 Prozent überlässt es der Partnerin sein schützendes Fell – pardon, sein Jackett.

So gelingt es dem Weibchen, die Angst zu unterdrücken und sein Kuschelbedürfnis zu befriedigen, ohne von der weiblichen Prämisse abzudrücken, unter keinen Umständen etwas klipp und klar beim Namen zu nennen. In Wirklichkeit sind die Menschenweibchen mit den Katzen (Felidae) verwandt und sehen deswegen im Dunkeln gut.

Aus diesem Grund ziehen sie es vor, auch den Beischlaf im Dunkeln zu vollziehen: Sie selbst sehen alles, während dem Paarungspartner unbedeutende Details wie Zellulitis und Hüftspeck zuverlässig verborgen bleiben. Bei Licht hingegen verkrampft das Weibchen oder verliert gar den Spaß am Sex.

Seite 14 von 22

Sponsored SectionAnzeige