Lebenserwartung: Akademiker altern langsamer

Akademiker altern langsamer
Lebenslanges Lernen: Bildung hält womöglich jung

Ein Universitätsabschluss hat Auswirkungen auf den Alterungsprozess: Kluge altern langsamer als Ungebildete

Der Bildungsgrad hat offenbar Einfluss auf die Lebenserwartung. Menschen mit geringer Bildung altern schneller als Akademiker, so eine britische Studie. Der Grund: Gebildete Menschen treffen Entscheidungen, die zu einem gesünderen Lebensstil führen, behaupten die Forscher des University College in London. Zudem leiden Universitätsabsolventen demnach unter weniger Langzeit-Stress oder können besser damit umgehen. Auf der anderen Seite beschleunigen schlechtere Lebensbedingungen die Zellalterung, so die Studienverfasser.

Das Team von Studienleiter Andrew Steptoe untersuchte Blut und DNA. Anschließend maßen die Forscher die Länge der so genannten Telomere, die Enden der Chromosomen (Strukturen, die die Erbinformationen enthalten). Telomere schützen die DNA vor Schäden – kürzere Telomere gelten als Indikator für eine schnellere Alterung. Ergebnis: Bei weniger gebildeten Menschen waren die Telomere deutlich kürzer als bei Akademikern, so Steptoe. Bildung könne es daher jedem Einzelnen ermöglichen, ein gesünderes Leben zu führen.

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