Studien zum Tabakkonsum: Das sagen Wissenschaftler zum Thema Rauchen

Wer auf das Rauchen verzichtet, tut seinem Körper und seinem Geist einen Gefallen
Miesepeter adé: Wer sich das Rauchen abgewöhnt, wird mit guter Stimmung belohnt

Wir haben für Sie die interessantesten Studienergebnisse zum Thema Rauchen gesammelt

Wer mit dem Rauchen aufhört, verbessert nicht nur seine Gesundheit, sondern auch seine Stimmung, so eine US-Studie. Demnach würde man nicht wie oft angenommen nach dem Rauchverzicht in ein tiefes Loch fallen.

Viele Raucher fürchten, dass sie bei einem Zigaretten-Verzicht depressiv werden, das Gegenteil ist offenbar der Fall. Als die Teilnehmer mit dem Rauchen aufhörten, nahmen ihre Depressionssymptome ab. Als sie rückfällig wurden, fielen sie in die Ausgangsstimmung zurück, so Studienautor Christopher Kahler von der Warren Alpert Medical School of Brown University im US-Bundestaat Rhode Island.

Demnach fühlten sich diejenigen, die nur zeitweise auf das Rauchen verzichteten, nach ihrem Rückfall schlechter als vorher. Wer gar nicht aufhören konnte, war über die Studie hinweg am unglücklichsten. Die Teilnehmer, die bis zum Schluss durchgehalten haben, waren besonders zufrieden.

In der Studie versuchten 236 Männer und Frauen auf das Rauchen zu verzichten. Dabei erhielten sie zur Unterstützung Nikotinpflaster, Beratung und mussten sich auf ein Aufhördatum festlegen. Für die Erkenntnisse wurden die Probanden mit einem Test auf die Anzeichen von Depressionen untersucht. Diesen mussten sie eine Woche vor dem Rauchstopp, sowie zwei, acht, 16 und 28 Wochen danach machen.

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