Asthma ade: Allergie-Auslöser im Haus

Auch im Haus lauern viele Allergie-Auslöser
Auch im Haus lauern viele Allergie-Auslöser

Im Frühjahr würden sich Allergiker am liebsten zu Hause verbarrikadieren. Aber Vorsicht: Auch in den eigenen vier Wänden lauern Gefahren

  • Pflanzen
    Latex-Allergiker, aufgepasst! „Gummibaum und Birkenfeige können bei Kontakt mit Haut Ausschlag hervorrufen“, sagt Biologin Anja Schwalfenberg vom Deutschen Allergie- und Asthmabund (kurz: DAAB).
  • Bettzeug
    Milben mögen es feucht und warm. Täglich lüften, damit die Luftfeuchtigkeit gering bleibt. Machen Sie es wie Frau Holle: Schütteln Sie Decke und Kissen am Fenster aus. Für Allergikergibt’s milbendichte Bettbezüge.
  • Staubsauger
    Viele Geräte haben Probleme, die kleinen Partikel im Beutel zu behalten, und verteilen den Staub nur. „Staubsauger mit HEPA-Filter trennen Feinstaub, so dass die Abblasluft frei von Erregern ist“, sagt die Expertin.
  • Bad
    Wo es feucht ist, bildet sich oft Schimmel. Nach dem Duschen oder Baden sollten Sie deshalb 10 Minuten lüften, Wandfliesen mit dem Handwischer abziehen. Sie haben kein Fenster im Bad? Dann hilft ein Luftentfeuchter.
  • Tiere
    Deren Haare liegen und fliegen überall herum. „Es hilft, Tiere regelmäßig zu baden und nicht ins Schlafzimmer zu lassen“, so die Expertin. Zudem gibt es für Allergiker geeignete Rassen, wie Labradoodle oder Nacktkatzen.
  • Teppiche
    Wahre Oasen für Staub, Haare, Schuppen und Milben. Saugen hilft nicht, weil sich die Erreger am Grund ablagern. Allergiker sollten auf Teppiche verzichten oder beim Neukauf auf das entsprechende DAAB-Logo achten.
  • Fenster
    Bringen Sie Schutzgitter an, damit die Pollen gar nicht in das Haus gelangen. Grundsätzlich sollten Sie zu Zeiten geringer Pollendichte lüften, in der Stadt also am besten morgens, auf dem Land dagegen eher abends.

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