Verursacher auf 4 Pfoten: Diagnose: Krank!

Einer der Hauptäter
Zusammen mit Kollegin Katze<br /> unter den Hauptverantwortlichen

Wenn Sie Hunde- oder Katzenfreund sind, könnten sich Probleme ergeben. Muss aber nicht sein. Hausmilben reichen für einen allergischen Schnupfen schon völlig aus

Ursachen: Überschießende Reaktion des Immunsystems auf harmlose Stoffe (Pollen, Tierhaare, Hausstaub, Milbenkot, bestimmte Lebensmittel).

Symptome: Juckende und laufende Augen und Nase, Niesen, schlechtes Allgemeinbefinden, manchmal Atembeschwerden und Husten.

Selbsthilfe: Meiden der Allergene, z. B. durch milbendichte Matratzenbezüge; bei Staub- und Pollenallergie: statt Teppiche glatte Böden, die man feucht wischen kann. Bei Pollen-Allergie vor dem Schlafen Duschen oder Pollen aus den Haaren waschen und bei geschlossenen Fenstern schlafen. Spülung der Nasenschleimhäute mit Salzlösung.

Behandlung: Identifikation der Allergene, Hyposensibilisierung. Bei leichten Beschwerden: mehrmals täglich Augentropfen und Nasenspray mit Cromoglicinsäure oder Nedo-cromil (beste Wirkung nach sieben bis zehn Tagen). Bei stärkeren Symptomen: Antihistamine. Bei schlechter Atmung: entzündungshemmende, Bronchien erweiternde Sprays.

Vorsicht! Frühzeitig behandeln lassen, sonst droht der „Etagenwechsel“ zu Asthma.

Seite 22 von 28

Sponsored SectionAnzeige