Chinesische Heilmedizin: Alleskönner Akupunktur

Akupunktur ist vielseitig einsetzbar
Die Behandlung, die unter die Haut geht: Akupunktur

Die Nadelbehandlung hilft bei zahlreichen Erkankungen, ist effektiver als Medikamente und hat weniger Nebenwirkungen

Kein Mensch weiß, auf welche Art und Weise Akupunktur im Körper wirkt. Trotzdem hilft die Nadelbehandlung bei zahlreichen Krankheitsbildern – das ist durch Studien belegt. Und das ist doch letztlich die Hauptsache. Oder, wie es unter Heilpraktikern so schön heisst: Wer heilt, der hat Recht.

Der Ursprung der Akupunktur geht auf die traditionelle chinesische Medizin (TCM) zurück. Die geht davon aus, dass es eine Lebenskraft (das Chi) gibt, die den Menschen gesund hält. Überall auf dem Körper verlaufen Energiebahnen, so genannte Meridiane. Und auf diesen wiederum befinden sich Punkte, die sich mit Hilfe von Nadeln stimulieren lassen. "Es gibt zwölf paarig angelegte Hauptmeridiane, auf denen ungefähr 400 wichtige Akupunktur-Punkte liegen", erklärt der auf die Nadelbehandlung spezialisierte Hamburger Heilpraktiker Uwe Tepp.

Beschwerden betrachtet die TCM als Energieblockade. Nadeln können solche Staus beheben. Je nach Krankheit werden sie vorsichtig in bestimmte Punkte gestochen, um die Funktion betroffener Organe zu verbessern und Beschwerden zu lindern.

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