Smartphone-Verschlüsselung: Android-Apps nicht sicher

Schlechte Nachricht für Android-Nutzer: Einige Apps sind unzureichend verschlüsselt
Diverse Apps auf Android-Smartphones weisen Sicherheitslücken auf

Schlechte Nachricht für Android-Nutzer: Einige Apps sind unzureichend verschlüsselt, so dass Dritte an persönliche Daten kommen können

Besitzer eines Android-Smartphones aufgepasst: Forscher der Universität Hannover und Marburg haben herausgefunden, dass diverse Android-Apps ungenügend verschlüsselt sind. Folge: Dritte könnten dadurch auf persönliche Daten, wie Konto- und Kreditkartennummern, E-Mail-Adressen sowie Facebook- und Messenger-Daten, zugreifen.

Grund dafür seien ungenügende und fehlerhafte SSL- (Secure Sockets Layer) und TLS- (Transport Layer Security) Verschlüsselungszertifikate bei den Smartphone-Programmen. Diese dienen normalerweise dazu, die Daten sicher und geschützt über das Internet zu übermitteln.

Mit dem selbst entwickelten Tool MallaDroid stellten die Informatiker fest, dass mehr als 1000 der 13.500 populärsten Apps anfällig sind. Für die Studie nahmen die Forscher 100 Applikationen näher unter die Lupe. Dabei konnten 41 Apps den Angriffen der Informatiker nicht standhalten. Das für die Code-Analyse entwickelte Tool MallaDroid wollen die Wissenschaftler demnächst veröffentlichen. Allerdings verraten sie noch nicht, welche populären Apps betroffen sind.

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