Fünf Schmerz-Stopper: Angina pectoris

Rauchen lässt die Krebsgefahr steigen
Tabak killt die Arterien

Ursachen: Wenn die Arterien, die den Herzmuskel mit Blut versorgen, verengt sind, gelangt bei Anstrengung oder Streß zuwenig Sauerstoff ins Herz. Anfallartige Schmerzen, Atemnot und ein Engegefühl in der Brust sind die Folgen. Hauptursachen für die Verengung: Bluthochdruck, ein hoher Cholesterinspiegel, Übergewicht und Nikotin.

Vorbeugung

  • Nicht rauchen: Rauchen begünstigt nicht nur die Entstehung von Gefäßverengungen. Es bringt auch mehr Kohlenmonoxid ins Blut und reduziert dadurch den Sauerstoffgehalt. Eine Angina pectoris ist aber ein Hilfeschrei des Herzens nach Sauerstoff! Zwei Jahre nach der letzten Zigarette ist das Risiko wieder so niedrig wie bei Nichtrauchern
  • Weniger Fett, Salz, Kalorien: Die falsche Ernährung erhöht den Blutdruck und sorgt für Übergewicht – beides sind Risikofaktoren für eine Angina pectoris
  • Training: mit Herz. Mäßige körperliche Bewegung senkt den Blutdruck, hilft beim Kampf gegen überzählige Pfunde, dient als Streßventil und trainiert die Gefäße. Besonders geeignet: Laufen, Schwimmen und Gymnastik. Vor dem ersten Training den Arzt fragen und einen Belastungstest machen

Selbsthilfe

  • Entspannen lernen: Sich möglichst schnell zu entspannen, hilft auch im Notfall, vor allem, wenn der Anfall durch Streß oder einen Streit ausgelöst wurde
  • Mit erhöhtem Oberkörper schlafen: Bei vielen Menschen macht sich die Angina pectoris vor allem nachts oder in den frühen Morgenstunden bemerkbar. Sie sollten den Kopfteil des Bettes um etwa zehn Zentimeter erhöhen – dadurch sammelt sich das Blut in den Beinen, der verminderte Blutstrom entlastet das Herz. Notfallhilfe: Am Bettrand aufsetzen und mit den Füßen den Boden berühren
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