Vitaminschwindel: Apfelsaft ist wie Zuckerwasser

Apfelsaft ist wie Zuckerwasser
Einen Apfel zu essen ist wesentlich gesünder als Apfelsaft zu trinken

Apfelsaft ist nicht so gesund wie sein Name verspricht. Grund: In dem Getränk stecken Unmengen an Zucker

Apfelsaft aus dem Supermarkt enthält offenbar nur wenige Nährstoffe und dazu extrem viel Zucker, wie nun eine Studie der University of California bekannt gegeben hat. Demnach sei Apfelsaft lediglich "besseres Zuckerwasser" und ein Feind des Zahnschmelzes. Zwar würden dem Getränk häufig Vitamine künstlich zugesetzt, diese kämen aber lange nicht an die Nährstoffe eines richtigen Apfels heran.

Ganze Früchte enthalten zusätzlich wichtige Ballaststoffe und füllen somit den Magen. Apfelsaft hingegen könne man literweise trinken, ohne davon satt zu werden. Das führe zu einer wahren Kalorienflut.

Apfelsaft ist schon länger ein Thema bei den Ernährungsexperten, allerdings stand bisher das Gift Arsen im Fokus, das in minimalen Mengen in Apfelsaft nachweisbar ist. Arsen kann krebserregend wirken und ist deshalb nur begrenzt erlaubt. Da das Gift allerdings nur in Spuren im Apfelsaft nachweisbar ist und alle Lebensmittel zudem ständigen Kontrollen unterliegen, gab es vom Bund für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit dahingehend Entwarnung.

Aufgrund des hohen Zuckergehalts empfehlen Ernährungsexperten,  Apfelsaft nur in Maßen zu genießen. Ein halber Liter pro Tag sei absolut ausreichend. Zudem sollte man darauf achten, dass Vitamin D und Calcium zugesetzt sind und der Saft pasteurisiert ist (also keine Keime mehr enthält).

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Rezept mit Powerfood Apfel: Apfel-Fenchel-Salat mit Parmesan und Orange – In unserer 4-teiligen Serie finden Sie das wirkungsvollste Werkzeug, um den Körper in Form zu bringen. Im 1. Teil sind dies Spinat, Kohl, Bohnen und Äpfel.

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