Lauftechniken: Aqua-Jogging

Beim Aqua-Jogging ahmen Sie die Laufbewegung im Wasser nach

So funktioniert’s: Auf Grund des Wasserwiderstands werden mehr Muskeln trainiert als beim gleichen Bewegungsablauf an Land. Der Wasserauftrieb reduziert dabei die Belastungen für Bänder und Gelenke auf ein Minimum. Obwohl (in Kilometern) keine großen Strecken zurückgelegt werden, verbessert Aqua-Jogging im tiefen Wasser die Ausdauer. Machen Sie große Schritte, mit leicht vorgebeugtem Oberkörper. Die Arme eng am Körper führen. Einsteiger sollten sich auf jeden Fall eine Auftriebshilfe (beispielsweise den Aqua-Belt) anschaffen, Fortgeschrittene kommen auch ohne aus. Tipp: Für eine perfekte Trainingssteuerung brauchen Sie eine Pulsuhr. Denn das Wasser kühlt den Körper ab und erhöht geringfügig den Blutdruck. Die Folge: Beim Aqua-Jogging erreicht man einen niedrigeren Puls als bei gleicher Belastung an Land. Und deshalb sollte der Trainingspuls beim Aqua-Jogging um 10 bis 15 Herzschläge tiefer liegen als bei normalem Laufen.

Wer es ausprobieren sollte: Durch die geringe Belastung eignet sich Aqua-Jogging speziell für Übergewichtige, jedoch auch für verletzte Sportler in der Reha.

Fazit: Nichts spricht gegen Aqua-Jogging. Außer, dass Sie in den Kursen immer der einzige Mann unter gealterten Frauen sind.

Info Buchtipp: Thorsten Dargatz, Andrea Koch: "Aqua-Fitness". Copress-Verlag, zirka 11 Euro.

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