Filmtipp "The Last Stand": Arnies letztes Aufgebot

Trailer zum Film
Trailer zum Action-Film "The Last Stand"

In "The Last Stand" stellt sich Arnold Schwarzenegger einem flüchtigen Drogenbaron in den Weg. Wir verraten, ob es der Action-Opa noch drauf hat

Action-Dinosaurier Arnold Schwarzenegger will es noch mal wissen. Knapp 10 Jahre nach seinem letzten "Äktschn"-Film (wie Arnie sagen würde) nimmt der Ex-Gouverneur von Kalifornien wieder selbst die Knarre in die Hand. In The Last Stand spielt das Hollywood-Urgestein das letzte Polizei-Aufgebot, das einen Drogenbaron den Fluchtweg nach Mexiko abschneiden soll. Der Film beweist Dreierlei. 1. Arnie ist immer noch Arnie: Sein fehlendes schauspielerisches Talent macht er mit trockenen Sprüchen und ordentlich Geballer wett. 2. Ein Arnie-Film braucht immer noch nur den Hauch einer Story. Und 3. Obwohl er mit Mitte 60 etwas gemütlicher unterwegs ist, weiß der Action-Opa immer noch, wie man solide Actionfilme macht. Willkommen zurück, Arnie!

Sheriff Ray Owens (Arnold Schwarzenegger) und seine Deputies wollen einen flüchtigen Drogenboss zur Strecke bringen
Sheriff Ray Owens (Arnold Schwarzenegger) und seine Deputies wollen einen flüchtigen Drogenboss zur Strecke bringen

Darum geht’s in The Last Stand: Der skrupellose Drogenkartellboss Gabriel Cortez (Eduardo Noriega) entkommt in Las Vegas dem FBI und rast mit einem gepimpten Nobel-Sportwagen Richtung Mexiko. Cortez' Söldner machen für ihn die Straße frei und räumen lästige Polizeisperren aus dem Weg. Seine Flucht führt den Drogenbaron direkt in das an der Grenze zu Mexiko gelegene Städtchen Sommerton, wo neben einigen unerfahrenen Deputies auch Sheriff Ray Owens (Arnold Schwarzenegger) auf den Flüchtigen wartet. Zusammen mit einem inhaftierten Kriegsveteran (Rodrigo Santoro) und einem durchgeknallten Waffennarr (Johnny Knoxville) will Ex-Drogenfahnder Owens den Gangster im Geschwindigkeitsrausch zur Strecke bringen.

Trotz diverser Mitstreiter (Forest Whitaker, links) ist "The Last Stand" eine One-Man-Show mit Arnold Schwarzenegger
Trotz diverser Mitstreiter (Forest Whitaker, links) ist "The Last Stand" eine One-Man-Show mit Arnold Schwarzenegger

Äktschn ohne Überraschungen
Zugegeben, die Story ist monoton und etwas schleppend. Das Bild des einsamen Rächers mit der Schrotflinte wirkt heutzutage etwas altbacken. Trotzdem gelingt es Regisseur Kim Ji-woon mit eindrucksvollen Kamerafahrten und jeder Menge selbstironischen Sprüchen Schwarzeneggers (unbedingt im Original anschauen!), einen halbwegs unterhaltsamen Actionreißer hinzulegen. The Last Stand bietet Old School-Action im Western-Stil mit ein wenig trockenem Humor. Tiefgang? Fehlanzeige. Hätte man bei Arnie ohnehin nicht erwartet. Und wie gewohnt ist The Last Stand trotz diverser Mitstreiter (Johnny Knoxville, Forest Whitaker als FBI-Abent) eine One-Man-Show. In der Arnie beweist, dass er (noch) nicht zum alten Eisen gehört.

Fazit: The Last Stand ist Äktschn ohne Überraschungen aber mit großem Unterhaltungswert.

The Last Stand (USA 2013)
Regie: Jee-woon Kim
Drehbuch: Andrew Knauer, Jeffrey Nachmanoff 
Darsteller: Arnold Schwarzenegger, Forest Whitaker, Johnny Knoxville, Eduardo Noriega, Rodrigo Santoro
Länge: 107 Minuten
Start: 31. Januar 2013

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