Dünne Luft im Flieger

Viele Flugreisende haben Kopfschmerzen wegen des geringen Sauerstoffdrucks an Bord. Sauerstoffmangel kann bei schwachen Menschen sogar zum Herzinfarkt führen, fanden Forscher heraus.

Das Fliegen ist doch kein Segen für die Menschheit. Erst sorgte das Touristenklasse-Syndrom für Aufruhr, jetzt geht´s um die Luft.

Viele Flugpassagiere klagen über Kopfschmerzen im Flieger. Wissenschaftler fanden jetzt heraus, dass die Schmerzen vom geringen Sauerstoffdruck in der Kabine kommen können. Der entspricht nämlich dem Druck, der auf einem 2500 Meter hohen Berg herrscht. Dorthin steigt man aber langsam auf, im Flieger passiert die Drucksenkung dagegen innerhalb von Minuten.

Was das Problem noch verschärft: Schwache und kranke Menschen können durch diese Sauerstoff-Unterversorgung sogar schlimme gesundheitliche Schäden davontragen – bis hin zum Herzinfarkt.

Als die amerikanische Flugbehörde (Federal Aviation Administration) die Richtlinien für den Kabinendruck erließ, waren die Flugzeuge noch nicht so weit entwickelt und die Flüge gingen kürzere Distanzen.

Jetzt diskutieren Fachleute und Flugingenieure, ob diese Standards überarbeitet werden müssen.

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