Allergiesymptom Asthma: Auslöser von Atemnot oft Pollen und die Zivilisation

Stress und körperliche Anstrengungen führen bei Asthmatikern oft zu Atemnot
Stress und körperliche Anstrengungen führen bei Asthmatikern oft zu Atemnot

Auch wenn eingeatmete Pollen als Auslöser fungieren, werden die asthmatischen Beschwerden häufig künstlich verstärkt

Zu den Auslösern zählen unter anderem Zigarettenrauch, Stress, Infekte und körperliche Anstrengungen. Ein typisches Signal ist die plötzliche Atemnot mit Hustenattacken und pfeifenden Atemgeräuschen. Die Betroffenen stützen sich dann vielfach mit den Armen ab, sie schaukeln hin und her, um sich das Atmen zu erleichtern.

Konkrete Hilfe

Besonders schonend und nebenwirkungsarm sind Sprays mit Cromoglicinsäure (Cromoratiopharm und DNCG-Dosieraerosol) oder mit Nedocromil (Tilade). Sie verhindern nach dem Pollenkontakt die Freisetzung allergieauslösender Substanzen – etwa Histamin – und wirken einer Entzündung der Bronchien entgegen. Allerdings müssen diese Sprays auf Dauer angewandt werden, weil sie vorbeugend wirksam sind.

Schon vor knapp 700 Jahren wurden Kaffee und Tee-Extrakte zur Asthmatherapie eingesetzt. Ähnlich wirkt die Substanz Theophyllin (in Euphylong, Bronchoretard), die verkrampfte Bronchialmuskeln lockert. Bei Überdosierungen können allerdings Herzrhythmusstörungen, Schlaflosigkeit und Unruhe auftreten.

Auch Akupunktur kann Studien zufolge bei allergischen Beschwerden wie Asthma und Heuschnupfen sinnvoll sein. Antihistaminika schaffen bei allergisch bedingtem Asthma kaum Abhilfe, beim Heuschnupfen beugen sie dagegen einer späteren Entstehung von Asthma vor.

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