Atemwegserkrankungen: Auch Vitamin D schützt vor Grippe

Vitamin D schützt vor Erkältungen
Menschen mit wenig Vitamin D im Blut haben öfters eine Erkältung

Vitamin C gilt als das Mittel gegen Erkältungen und Grippe. Offenbar ist Vitamin D genauso wichtig - dummerweise braucht man dafür Sonne

Zwischen dem Vitamin-D-Spiegel im Körper und der Anfälligkeit für Erkältungen besteht ein direkter Zusammenhang.

Wer wenig Vitamin D im Blut hat, ist besonders anfällig für Grippe und Erkältungen, so eine US-amerikanische Studie der University of Colorado Denver. Menschen die hingegen eine größere Menge an Vitamin D im Blut haben, sind weniger anfällig für Atemwegserkrankungen.

Hauptquelle für Vitamin D sind die Sonnenstrahlen, diie die Bildung des schützenden Vitamins im Körper anregen. Zwar kann Vitamin D auch durch entsprechende Nahrung aufgenommen werden, genauso helfen aber gut 20 Minuten Sonne am Tag, so die Wissenschaftler.

Für die Studie hatten die Forscher um Dr. Adit Ginde Blutproben von 19.000 Menschen auf den Vitamin D Gehalt untersucht. Menschen mit dem geringsten Anteil an Vitamin D waren um 40 % anfälliger für Erkältungen und Grippe, als Menschen mit einem höheren Anteil. Besonders anfällig sind Asthmatiker und Patienten mit Lungenkrankheiten.

Der Grund dafür liegt wahrscheinlich in der Wirkung von Vitamin D auf Zellen, die für das Immunsystem verantwortlich sind. Dies muss aber noch durch weitere Versuche bestätigt werden. Ob Personen mit einem niedrigen Vitamin D Gehalt einfach mehr Vitamin D-haltige Nahrung oder Pillen zu sich nehmen oder sich in die Sonne legen können, um so ihre Abwehrkräfte zu stärken, muss noch untersucht werden.

Universal-Impfstoff gegen Grippe?

Auch beim Impfschutz gibt es neue Erkenntnisse. US-Forscher haben eine Schwachstelle im Erbgut von Grippeviren ausgemacht, die eines Tages auf eine Universal-Grippeimpfung hoffen lässt. Bislang kommen jedes Jahr neue Impfstoffe zum Einsatz, da sich das Grippe-Virus ständig verändert.

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