Minus 45 Kilo: Auf Kommando schlank

Stefan hat 45 Kilo abgenommen
Stefan speckte von 109 auf 64 Kilogramm ab

Den Stress als Offizier fraß unser Leser in sich hinein. Weil das so nicht weitergehen konnte, sagte er dem Job adé – und der Wampe auch. Seine Abspeck-Tipps

 

  1. Etappen setzen Obwohl erst Mitte 30, fühlte  sich Stefan wie ein „alter, hässlicher,  fetter Mann“. Also beschloss er, endlich abzunehmen. Die Taktik des Schweizers: immer wieder kleine, realistische Fett-weg-Ziele setzen. Etappe eins: 15 Kilo in 3 Monaten. Stefan: „Nur zu sagen, ich will abnehmen, klappt nicht“ – die Ausrutscher-Gefahr ist zu groß.
  2. Lasten tragen Also engagierte er einen Coach. Neben einem Trainingsplan gab der ihm noch etwas mit: Er sollte häufiger mit einem 20-Kilo-Rucksack marschieren. Dank des Extragewichts bekam Stefan ein Gefühl für die Kilos, die er zu viel draufhatte. Das spornte ihn an – nach 4 Monaten konnte der Rucksack runter. Und Stefan wurde zum Läufer, ein Jahr später finishte er bereits seinen ersten Halbmarathon.
  3. Für Abschreckung sorgen Um Rückfälle zu vermeiden, holte Stefan die furchtbarsten Fotos aus seiner dicksten Phase hervor – sie zierten den Kühlschrank, den Desktop seines Computers und steckten in der Brieftasche. „Wenn ich fühlte, dass der Elan nachließ, habe ich diese Bilder angeguckt und sofort geschnallt, dass ich nie mehr dort landen möchte. Dann bin ich erst recht zum Training gefahren.“
  4. Gesunder sündigen Morgens aß Stefan sich satt, abends vermied er Kohlenhydrate. Wenn ihn doch mal Heißhunger überkam, zog er Geheimwaffen: Trockenfleisch oder getrocknete Feigen – das befriedigt Gelüste und schont zudem die Kalorienbilanz.
  5. Job wechseln Als Offizier arbeitete Stefan 75 Stunden die Woche, hatte nie Zeit für Sport. Beim Bewerbungsgespräch für den neuen Job sagte er zu seinem Chef in spe, dass er mittags öfter Sport machen will, längere Pausen braucht. „Da hat der mir sofort die Duschen gezeigt.“
  6. Outfit erneuern Stefan verlor nicht nur Gewicht, er veränderte sich komplett, tauschte Brille gegen Kontaktlinsen, Jumbohosen gegen Jeans und Selbstmitleid gegen Lebensfreude. Die Resonanz: Der Ex-Moppel bekommt viele Komplimente von Frauen. „Das ist der stärkste Antrieb!“
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