Minus 16 Kilo: Aus Fehlern wird man dünn

Tobias hat 16 Kilo abgenommen
Tobias (30 Jahre; 1,81 Meter) hat von 102 Kilo auf 86 Kilo abgenommen

3-mal die Woche Hanteln stemmen ist noch lange keine Abnehm-Garantie. Lernen Sie aus den Diät-Irrtümern unseres Lesers

Ein Schreibtischjob und seine Folgen: 102 Kilo brachte Tobias zu seiner schwersten Zeit auf die Waage, trotz regelmäßiger Besuche im Studio. Dies waren seine Fett-weg-Fehler.

1. Irrtum: Es genügt, viel Sport zu machen
„Ich ging früher 3-mal pro Woche ins Fitness-Studio, sah aber kaum Erfolge an mir“, erzählt Sozialversicherungsangestelle. Inzwischen weiß er, wieso: „Ich habe einfach falsch trainiert.“ Um seine Wissenslücken zu schließen, kaufte sich Tobias das „Men’s-Health-Sixpack-Buch“ und informierte sich über gesunde Ernährung und richtigen Kraftsport. „Nachdem ich mich schlau gemacht hatte, kam der Durchbruch.“ Tobias geht noch immer 3-mal die Woche ins Studio. „Aber nicht mehr planlos wie früher.“ Nach 15 Minuten auf dem Laufband zieht er ein Ganzkörpertraining durch und trainiert alle Hauptmuskeln mit nur einer Übung (je 3 Sätze). Dann widmet er sich 20 Minuten  besonders intensiv seinem Bauch.

2. Irrtum: Alle Kohlenhydrate sind schlecht
„Meine Hauptmahlzeit aß ich meist gegen 20.30 Uhr. Das war zu spät – und viel zu kohlenhydratreich“, sagt Tobias. Vor allem einfache Kohlenhydrate, wie sie in Nudeln, Weißbrot, Schokolade und Marmelade stecken, machen das Abnehmen schwierig, da sie zu Blutzuckerschwankungen führen, die dann wiederum Heißhunger-Attacken auslösen können. Also hat er sie fast ganz vom Speiseplan verbannt und setzt stattdessen auf komplexe Kohlenhydrate aus Gemüse und Vollkornprodukten.

3. Irrtum: Laufen killt überflüssige Pfunde
Joggen ist ein guter Fatburner – aber nicht, wenn man, wie Tobias es anfangs machte, nur 15 Minuten am Stück läuft. Er lernte, dass man in einer Stunde etwa 800 Kalorien verbrennt. So quälte er sich und lief bei jeder Einheit ein paar Minuten länger. Inzwischen geht er 3-mal pro Woche raus, macht Intervall- und Tempo-Einheiten und hängt sich beim Fußball voll rein. Lohn der Mühe: In nur 6 Monaten hat er 16 Kilo abgespeckt. „Mein langfristiges Ziel ist ein Körperfettanteil von maximal 12 Prozent.“

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