Energieverbrauch: Ausdauersport mit Sixpackwirkung

Eine Kombination von Lauf- mit Krafttraining (an verschiedenen Tagen durchgeführt) kurbelt mächtig Energieverbrauch und Stoffwechsel an
Beim Laufen haben Sie einen dauerhaft erhöhten Puls, der über die Länge des Trainingszeitraums eine optimale Energieverbrennung nach sich zieht: Sie verbrauchen Hunderte von Kalorien

Eine Kombination von Kardio- mit Krafttraining (an verschiedenen Tagen durchgeführt) kurbelt mächtig Energieverbrauch und Stoffwechsel an. Darum sollten Sie auf Laufen & Co. nicht verzichten 

Während einer Ausdauereinheit haben Sie einen dauerhaft erhöhten Puls, der über die Länge des Trainingszeitraums eine optimale Energieverbrennung nach sich zieht. Sie verbrauchen Hunderte von Kalorien. Energie, die Ihr Körper irgendwo herholen muss. Zum Beispiel (wenn auch nicht gleich im Training selbst, aber später) aus den ungeliebten Fettspeichern.

Auch nach dem Training erzeugen Sie einen Nachbrenneffekt: Ihr Stoffwechsel ist Stunden nach der Einheit noch verstärkt aktiv. Auch in dieser Zeit verbrauchen Sie also mehr Energie als ohne vorherige sportliche Einheit.

Mit Ausdauertraining bringen Sie Ihren möglicherweise eingerosteten Fettstoffwechsel in Schwung. Im Körper werden Enzyme gebildet, die zur Nutzung von Fett als Energieträger notwendig sind – der Fettabbau wird mittel- und langfristig beschleunigt.

Während des Trainings in moderaten Pulsbereichen läuft die Energiegewinnung zu einem großen Anteil über den Fettstoffwechsel, in dem der Körper die benötigte Energie überwiegend aus (körpereigenen) Fetten, die im Blut oder im Gewebe eingelagert sind, gewinnt

Durch Ausdauertraining werden in Muskelzellen so genannte Mitochondrien gebildet. Das sind die Kraftwerke im Muskel, in denen die Energiegewinnung stattfindet. Durch eine höhere Anzahl solcher Kraftwerke steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Ihr Körper ganz grundsätzlich mehr Energie verbraucht.

Ausdauer ist ein Basis-Konditionsfaktor für jede andere Art von Leistung. Die Wahrscheinlichkeit, dass Sie auch im Krafttraining bessere Leistungen erzielen und so Ihrem Ziel schneller näher kommen, steigt.

Führen Sie auch hier wenigstens zwei, besser drei oder mehr Einheiten pro Woche inklusive Warm-up und Cool-down durch. Alles zählt, und wenn Sie zu Beginn nur zehn Minuten schaffen: Hauptsache, Sie bringen Ihren Puls auf Trab. Auch die Disziplin ist egal

Kraft- und Ausdauertraining richtig kombiniert
Am besten sollten Sie Ihre Kraft- und Trainingseinheiten klar trennen und an unterschiedlichen Tagen absolvieren, damit jedes Training die beste Wirkung erzielen kann. Wer beides zusammen ausführen will oder (aus Zeitmangel) muss, sollte Prioritäten setzen: Wer vorrangig Muskelaufbau erreichen will, sollte das Krafttraining zuerst abzuschließen. Wer seine Ausdauer verbessern will, stellt das Ausdauertraining voran. Ansonsten ist die wechselseitige Wirkung umstritten. Zum Abnehmen ist es scheinbar leicht von Vorteil, erst Ausdauer zu trainieren, da ein voran gestelltes Krafttraining negativen Einfluss auf den Anteil der Fettverbrennung am Energiehaushalt haben kann.

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