Muskelzerrungen: Ausgleichssport verringert Verletzungsrisiko

Wer nur eine Sportart betreibt, verletzt sich offenbar häufiger als Mehrfach-Sportler
Wer nur eine Sportart ausübt, verletzt sich offenbar häufiger

Die Verletzungsgefahr beim Sport steigt offenbar, wenn man anstatt mehrerer nur eine Sportart regelmäßig ausübt

Wer nur eine Sportart intensiv betreibt, verletzt sich offenbar häufiger als jene, die noch eine zweite Sportart ausüben. Tennisspieler ohne Ausgleichssport sind viel empfänglicher für Muskelzerrungen, Verstauchungen oder sonstige Sportverletzungen, so eine US-Studie.

Das Forscherteam von der Loyala Universität in Chicago untersuchte 520 junge Tennisspieler, die an verschiedenen Wettkämpfen des US-amerikanischen Tennisverbands teilnahmen. Das Ergebnis nach 3400 Spielen: Teilnehmer, die nur Tennis spielten, schieden statistisch viel häufiger verletzungsbedingt aus einem Match als Mehrfach-Sportler, erklärt Studienleiter Neeru Jayanthi.

Aus Wettkampf-Gründen solle man daher nicht auf andere sportliche Aktivitäten verzichten, warnt Jayanthi zu ehrgeizige Sportler, Trainer und Eltern.

Sponsored SectionAnzeige