Technik-Glossar: B

Das Lexikon der Multimedia-Technik – von Backup bis Bus

Backup-Programm
Mit einer Backup-Software können Programme oder Dateien auf Diskette oder Magnetband gesichert werden: Eine solche Sicherungskopie wird Backup genannt. Werden Dateien auf der Festplatte zerstört, sind die Daten nicht verloren, sondern lassen sich mit dem Backup-Programm von Diskette oder Band wieder auf die Festplatte überspielen. Es ist sinnvoll, eine solche Sicherung regelmäßig vorzunehmen.

Bandbreite
Die Bandbreite bezeichnet die Kapazität einer Kommunikationsverbindung. Sie errechnet sich aus der Differenz zwischen der niedrigsten und der höchsten Frequenz, die über den Kommunikationsweg übertragen werden kann. Je größer die Bandbreite, umso mehr Daten können gleichzeitig übermittelt werden.

Banner
Schmale Werbebalken auf Internetseiten. Durch Anklicken des Banners mit der Maus wird auf die Werbeseite oder Homepage des Anzeigenkunden umgeschaltet.

Baud
Maßeinheit für die Signalgeschwindigkeit bei der Datenübertragung zwischen Modems beziehungsweise Modem und Computer. Eine Baud-Rate von 28800 besagt, dass 28800 Signalwechsel in einer Sekunde stattfinden. Die Baud-Rate entspricht nur dann der Maßeinheit bit pro Sekunde (bps), wenn pro Signalwechsel ein Bit übertragen wird.

BCC
BCC ist die Abkürzung für Blind Carbon Copy (englische Bezeichnung für „blinder Durchschlag“). Gemeint ist die Kopie einer E-Mail, die per Mausklick an mehrere Empfänger geht. Dabei erfährt kein Empfänger, wer außerdem noch eine solche Kopie erhalten hat.

Beta-Version
Eine lauffähige, aber noch nicht endgültige Version eines Programms wird als Beta-Version bezeichnet. Solche Programmfassungen werden von Fachhändlern und ausgesuchten Testpersonen ausprobiert, um letzte Fehlerquellen zu finden.

Betriebssystem
Ein Betriebssystem dient der Steuerung und Bedienung eines Computers und ermöglicht die effiziente Nutzung der Anlage. Eines der weitverbreitetsten Betriebs- systeme ist das Disc Operation System (DOS). Steuerprogramme für Prozessoren und Peripherie- geräte sind die Hauptelemente eines Betriebssystems.

Bewegungsunschärfe
Bewegte Objekte erscheinen auf Film- und Fotoaufnahmen verwischt – und zwar um so stärker, je länger der Film belichtet wird. Um diese Bewegungsunschärfe nachzubilden, überlagert gängige 3D-Software mehrere zeitlich aufeinander folgende Bilder. Ohne die kontrollierte Bewegungsunschärfe entsteht in einer Computeranimation bei schnellen Bewegungen ein Stroboskopeffekt: Die dargestellten Objekte blitzen an einigen Stellen auf dem Bildschirm auf, so dass das Auge keine zusammenhängende Bewegung mehr erkennt.

Bildwiederholfrequenz
Die Bildwiederholfrequenz gibt an, wie oft das Monitorbild in einer Sekunde aufgebaut wird. Je schneller dies geschieht, um so weniger flimmert das Bild. Da das menschliche Auge relativ träge ist und der Bildschirm immer etwas nachleuchtet, nimmt man den Aufbau ab einer bestimmten Wiederholfrequenz nicht mehr wahr und erhält so den Eindruck eines Standbildes. Im Gegensatz zum Fernseher mit seinen bewegten und schnell wechselnden Szenen muss beim Computer mit seiner meist unbewegten Darstellung ein schnellerer Aufbau erfolgen. Mindestens 75 Hz Bildwiederholfrequenz sind notwendig, damit der Anwender das Bild als flimmerfrei empfindet.

Bit
Ein Bit ist die kleinste Informationseinheit, die ein Computer speichern kann. Acht Bits bilden ein Byte. Ein Bit steht im binären System von Computerprogrammen stellvertretend für die Antwort „ja“ oder „nein“, dem Grundbaustein heutiger Programmiersprachen.

Bluebox/Blue-Screen-Technik
Unter dem Bluebox-Verfahren versteht man Video-Aufnahmen, die vor einem unifarbenen – meist blauen – Hintergrund gemacht werden. Die einheitliche Farbe kann abhängig vom System nachträglich oder in Realtime aus dem Bild gestanzt und dafür ein anderer Hintergrund eingesetzt werden. Dazu wird die Komplementärfarbe addiert. Nach dem sogenannten Keyen sind dann nur noch die Bildanteile vorhanden, die nicht der Bluebox-Farbe entsprachen. Gegenstände wie etwa die Kleidung dürfen jedoch nicht die gleiche oder ähnliche Farbe besitzen wie der Hintergrund. Theoretisch kann auch jede andere Farbe für das Blue-Screening eingesetzt werden; blau eignet sich aber besonders gut, weil diese Farbe in den menschlichen Hauttönen nicht vorkommt.

Bookmarks
Sind Lesezeichen im Browserprogramm. Eine Methode, interessante Webseiten zu markieren, um sie später bei Bedarf leicht wiederfinden zu können.

bps
Abkürzung für bit per second. Mit bps wird die Übertragungsgeschwindigkeit von Daten gemessen.

Browser
Softwareprodukte, mit denen man durch das Angebot im Internet navigiert. Ohne Browser ist ein Zugang zum World Wide Web nicht möglich. Die populärsten Browser sind der Navigator von Netscape sowie der Internet Explorer von Microsoft.

BSI
Abkürzung für Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie. Die in Bonn ansässige Behörde wurde 1991 gegründet. Zu ihren Aufgaben- feldern gehört die Untersuchung von Sicherheitsrisiken bei der IT-Anwendung und die Entwicklung von Sicherheitsvorkehrungen. Amtierender Präsident des BSI ist seit März 2003 Dr. Udo Helmbrecht.

Bus
Bus bedeutet hier die Zusammenfassung einer Vielzahl von parallelen Leitungen, an die mehrere Funktionsblöcke oder Komponenten eines Rechners angeschlossen sind. Über einen Bus werden unter anderem Daten und Steuersignale für diverse Funktionen ausgetauscht sowie Versorgungsspannungen zugeführt.

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