Sportverletzungen: Balance-Test offenbart Verstauchungsrisiko

Verletzungsfreies Joggen dank Balance
Wer auf einem Bein stehen kann, verstaucht sich seltener die Füße

Ein aussagekräftiger Test zur Prognose von Fußverletzungen untersucht, ob man auf einem Bein stehen kann

Wer sich zehn Sekunden lang mit geschlossenen Augen auf einem Bein halten kann, ist weniger anfällig für Verstauchungen am Fuß, so eine US-Studie an 230 Sportlern. Diejenigen, die die Balance nicht halten konnten, hatten zweieinhalb mal häufiger mit Problemen rund um die Knöchel zu kämpfen – sogar neunmal mehr waren es es, wenn die Sportler ihre Gelenke nicht bandagiert hatten.

Jede fünfte Sportverletzung hängt mit einer Fußverstauchung zusammen, erklären Thomas H. Trojian von der Uni in Hartford/Connecticut und Douglas B. McKeag von der Uni in Indianapolis/Indiana. Die Prognose war bislang jedoch sehr aufwändig und ein so genannter Stabilometrie-Test nur mit einem teuren Spezialgerät möglich.

Der Ein-Bein-Test "kann dabei helfen, die Personen auszumachen, die von Bandagen oder Muskelaufbau profitieren würden", unterstreicht E. James Swenson von der Rochester-Uni in New York den Nutzen der Studie für die Sportmedizin.

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