BangFit: Workout fürs Schlafzimmer

Bangfit: Verbindet Dinge, die ohnehin vieles gemeinsam haben
Bangfit: Verbindet Dinge, die ohnehin vieles gemeinsam haben. Hier ein Screenshot aus dem BangFit-Clip bei YouTube

Ein Anbieter erotischer Inhalte bringt zusammen, was für viele ohnehin zusammen gehört: Sex und Fitness

Die Fitness-Welt ist um ein anregendes Bodyweight-Programm reicher, das sich aber voraussichtlich nicht in Fitness-Studios durchsetzen wird, sondern eher als digital unterstütztes Home-Gym-Workout. Vor wenigen Tagen stellte das Porno-Netzwerk Pornhub sein neues Fitnessprogramm BangFit vor. Dabei geht es darum, zwei Dinge zu verbinden, die ohnehin vieles gemeinsam haben: Sex und Sport. In seinem mittlerweile viral gehenden Video (mehr als 1 Mio. Klicks bei Youtube in 2 Tagen, siehe Video) ruft BangFit dazu auf, körperlich aktiv zu werden, ohne dabei den oder die Partner zu vernachlässigen.

Screenshot aus dem BangFit-Spot auf Youtube: Training alleine, zu zweit oder in der Gruppe
Screenshot aus dem BangFit-Spot auf Youtube: Training alleine, zu zweit oder in der Gruppe

So funktioniert’s

Das Prinzip ist so simpel wie anregend: Auf dem PC turnt ein "Trainer-Duo" die Übungen vor, Sie machen es zu Hause nach. Ein mit dem PC synchronisiertes Smartphone misst dabei die köperliche Aktivität. Denn auch hier gilt: Wer schwitzt, verbrennt mehr Kalorien. Aus praktischen Gründen ist das Programm für einen, zwei und drei Teilnehmer ausgelegt – man möchte ja nicht immer alleine trainieren.

Wichtig: Intensität der Moves

Passenderweise bietet Pornhub ein kostenpflichtiges und derzeit angeblich ausverkauftes „BangFit Band“ an. Das ist eine Art Gürtel, in der die Trainierenden ihr Smartphone auf Hüfthöhe festschnallen können, damit es die "Intensität" der Moves messen kann. Außerdem haben sie so die Hände frei, wichtig für akkurate Bewegungen. So "dirrty" diese Angelegenheit auch sein mag, alle Moves müssen natürlich sauber ausgeführt werden.


Sportliche Höhepunkte können geteilt werden

Anschließend können die ausgepowerten Teilnehmer ihre sportlichen Höhepunkte in den sozialen Netzwerken teilen. Aber Vorsicht: Bei den Kumpels mag das einen Daumen hoch geben – Mutti und Schwiegermütter dürfte die Performance nicht so begeistern.

Die Zahl der Trainingsvarianten ist derzeit noch überschaubar, Amateure können den Ausführung also gut folgen. Daher sollen bisherigen Workouts, bestehend aus Übungen wie zum Beispiel „Clean & Twerk“, laut Anbieter noch um weitere Angebote ergänzt werden. Denkbar wären Quick-Warm-up-Cool-down-Workouts oder Deep Work-Trainings.  

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