Bartpflege-Interview : Bartöl selber machen

Mike, Geschäftsführer von blackbeard, macht sein Baröl selber
Mike Seebauer ist passionierter Vollbartträger und Geschäftsführer des Onlineshops blackbeards

Woraus ein gutes Bartöl besteht, was es bewirkt, wie man es optimal anwendet und wie man sein Bartöl selber herstellt, erklärt Bartöl-Experte Mike im Interview

Was sollte ein gutes Bartöl bewirken können?
Ein gutes Bartöl gibt Ihrem Bart einen dezenten Glanz, macht ihn geschmeidig und verleiht ihm einen angenehmen Duft. Es pflegt auch die Haut unter Ihrem Bart, was gerade für Männer, die eben damit beginnen sich einen Bart wachsen zu lassen interessant ist, weil es das Jucken – das bei einigen auftritt, bis sich die Gesichtshaut an die neue Pracht gewöhnt hat – lindert. 

Welche Inhaltsstoffe machen ein Bartöl zu einem guten Bartöl?
Es kommt auf eine ausgewogene Mischung verschiedener Trägeröle an, die positive Eigenschaften auf Barthaar und Gesichtshaut haben. Mandelöl, Traubenkernöl, Aprikosenkernöl, Jojobaöl und Arganöl sind in den meisten Bartölen enthalten, ebenfalls gut sind Hanföl, Macadamianussöl oder Squalan.

Wie wendet man Bartöle optimal an, welche Fehler kann man machen?
Die Anwendung ist denkbar einfach. Geben Sie etwas Bartöl auf die Hände, verreiben Sie es kurz, fahren sich damit durch den Bart und massieren es in Haut und Barthaar ein. Am besten zweimal am Tag, morgens und abends. Fehler kann man nicht wirklich machen. Was ich weiß ist, dass die meisten Männer – mich eingeschlossen – zu viel Bartöl verwenden. Das schadet nicht, bringt aber auch nichts außer enormen Glanz, wenn ein Sonnenstrahl Ihren Bart küsst.

Welches Bartpflege-Produkt halten Sie für passionierte Bartträger neben dem Bartöl für die optimale Bartpflege für sinnvoll?
Eine Bürste. Damit massieren Sie die Gesichtshaut, nehmen Talg auf und verteilen ihn in den Haaren. Gerade lange Barthaare werden nicht mehr ausreichend bis in die Spitzen mit Talg versorgt, was dazu führt, dass sie trocken und spröde werden. Eine Bürste ist also in Kombination mit Bartöl unschlagbar, so bringen Sie Ihren Bart auch gleich ein wenig in Form.

Sie sagen, ‚Bartpflege selber machen‘ wird Trend. Warum sollte man sein Bartöl selber machen? Wie kann man das umsetzen?
Bartöl können Sie sehr einfach selbst herstellen. Es macht Spaß zu experimentieren und sich auf die Suche nach dem perfekten Öl für den eigenen Bart zu begeben. Starten Sie mit einer Auswahl oben genannter Trägeröle und probieren Sie verschiedene Mischverhältnisse aus. Einige Öle sind reich an Antioxidantien, enthalten wertvolles Vitamin E, haben eine entzündungshemmende Wirkung oder erhöhen die Elastizität und spenden Feuchtigkeit für Haut und Barthaare. Eine gute Basis sind beispielsweise je 10ml Traubenkernöl, Mandelöl und Aprikosenkernöl.
Und dann kreieren Sie Ihren individuellen Duft: Ätherische Öle sollen unverdünnt niemals direkt auf die Haut gelangen, die hohe Konzentration kann die Haut zumindest reizen wenn nicht sogar schädigen. Ich nehme auf eine Menge von 30ml Trägeröle immer 5 bis 10 Tropfen ätherisches Öl. Beispiel: Je zwei Tropfen Ylang Ylang und Patchouli sowie ein Tropfen Zedernholz.

Unser Interviewpartner Mike Seebauer ist Geschäftsführer des Onlineshops blackbeards, hier wird der Vollbart in all seinen Ausprägungen und Möglichkeiten zelebriert. Für Mike und sein Team sind Bärte ganz klar "sowohl Symbol als auch als Ausdruck von Männlichkeit. Richtige Männer erkennt man am Bart. Punkt."

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