Gut behütet

Kopfbedeckungen sind bei Männern ein schwieriges Kapitel, doch im Zuge der neuen Eleganz haben sie wieder an Bedeutung gewonnen. Trauen Sie sich also ruhig mal. Denn zum richtigen Outfit wirken Hüte absolut lässig.

Hier ein Formen- und Stilüberblick damti Sie gut behütet sind.

  • Der Porkpie ist vorne flach, hinten und seitlich aufgebogen mit schmalem Ripsband. Er hat eine geschwungene Krempe.
  • Der Bowler ist hier zu Lande auf Grund seiner Form besser bekannt als Melone. Der englische Name geht zurück auf die Firma Bowler & Son, die 1850 die erste Melone produzierte.
  • Der Zylinder ist wohl der mit Abstand förmlichste Hut, er wird ausschließlich in Verbindung mit Cut oder Frack getragen.
  • Der Klapprandhut wird oft auch als Borsalino bezeichnet. Typisch ist die Triangle-Beule, das heißt, die Krone ist dreifach eingedrückt.
  • Grundsätzlich gilt: je steifer der Hut, desto offizieller, je weicher, desto sportlicher.

Die richtige Wahl
Hutformen unterscheiden sich durch die Krempe, durch die Krone und das Schmuckband. Achten Sie bei der Wahl des Hutes auf richtige Proportionen, also Krempenbreite und Kronenhöhe im Verhältnis zu Ihrer Kopf- und Körpergröße: Weite Krempen sind nichts für kleine Männer, hohe Kronen und kleine Krempen eignen sich nicht bei den großen Kerlen.

Bei der Passform des Hutes ist der Umfang Ihres Kopfes ausschlaggebend. Die Zentimeterangabe, die Sie ermitteln, entspricht der Größe des Hutes.

Hüte (zumeist aus Wolle gefertigt) schrumpfen bei Feuchtigkeit um eine halbe bis ganze Größe. Darum den Hut nicht zu klein kaufen. Perfekt sitzt er ohne Druck, und bei Kopfbewegungen sollte er nicht rutschen.

Die Wahl der Farbe hängt von Anzug, Mantel, Schuhen ab. Sie müssen sich dabei zwar nicht unbedingt für Ton in Ton entscheiden, sollten aber auf ein harmonisches Zusammenspiel achten. Ein blauer Hut passt zum Beispiel zu einem grauen Anzug, und ein grüner Hut zum beigefarbenen. Je dunkler, desto offizieller wirkt ein Hut.

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