Erfahrungsbericht: Bedienung gewöhnungsbedürftig

Der aXbo von vorne – er kostet 199 Euro
Der aXbo von vorne – er kostet 199 Euro und ist in Apotheken erhältlich

Redaktionsmitglied Jan Petersen hat den aXbo getestet

Die Ausgangslage: Ich bin kein typischer Morgenmuffel. Trotzdem brauche ich meistens einige Zeit, um morgens wach zu werden. Dummerweise schlafe ich unregelmäßig und sehr unruhig. Morgens bin ich oft gerädert und den Tag über entsprechend müde. Ich lasse meinen Wecker extra fünfzehn Minuten eher klingeln, damit ich in Ruhe noch bisschen im Bett liegen kann.

Der Test
Mein Weckzeitpunkt lag fast jeden Tag vor dem eingestellten Zeitpunkt. Das heißt, der Wecker ermittelte meine Leichtschlafphase, die ein leichtes Aufstehen ermöglicht. Und tatsächlich hatte ich stets das Gefühl, dass ich genau in diesem Moment gerade die Augen aufmachen wollte. Keine Spur vom Gefühl, brutal aus dem schönsten Schlaf gerissen worden zu sein. Die fehlenden Minuten bis zum eingestellten spätesten Weckzeitpunkt habe ich nicht vermisst. Im Gegenteil: Ich fühlte mich wacher als an vielen Tagen, an denen mich ein normaler Wecker weckte. Aufgrund dieser Erfahrung halte ich den aXbo insgesamt für empfehlenswert.

Drehrad zu leichtgängig
Der Bewegungssensor im Armband ist klein und leicht. Beim Schlafen lässt er sich bequem tragen und stört nicht. Die Mutterstation, der Wecker selbst, sieht sehr ansprechend aus.

Die Bedienung empfinde ich jedoch als gewöhnungsbedürftig und mühsam. Über zwei Tasten und ein dreh- und drückbares Rad stelle ich die Zeiten und Wecktöne ein. Dabei ist jedoch gerade das Rad so leichtgängig, dass ich manche Einstellungen mehrmals wiederholen musste, weil ich schnell im falschen Menü gelandet bin. Dafür kann ich den Sensor für das Handgelenk nur mit großem Druck aktivieren.

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