Jobs in der Krise: Bereitschaft zum Branchenwechsel steigt

Weltwirtschaftkrise schlecht für Karriere
Branchenwechsel: Wirtschaftskrise regt zur Umorientierung an

Die Weltwirtschaftskrise befeuert die Flexibliltät: Neun von zehn würden die Branche wechseln

Zu Zeiten der Weltwirtschaftskrise senken die Deutschen anscheinend die Job-Ansprüche. So würden derzeit etwa 88 Prozent der Angestellten für eine neue Stelle sogar die Branche wechseln, ergab eine Umfrage des Karriere-Portals Monster. Dabei gab die Hälfte der Befragten an, schon länger einen Wechsel in Erwägung zu ziehen, hingegen 18 Prozent sich nur aufgrund der Krise verändern wollen. 16 Prozent würden laut Monster sogar den erst besseren Job nehmen, egal um welche Branche es sich handle. Nur 12 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, dass sie einen Jobwechsel in einen anderen Berufszweig nicht in Betracht ziehen würden.

Dabei ist die Bereitschaft zur Veränderung in anderen Ländern sogar noch höher als in Deutschland. Vor allem spanische Arbeitnehmer sind anscheinend offen für den sofortigen Branchenwechsel. So gaben hier sogar 92 Prozent an, darüber nachzudenken – wobei allein davon schon 44 Prozent den erstbesten Job annehmen würde. In allen anderen Ländern käme das im Durchschnitt nur für ein knappes Viertel in Frage. Zurückzuführen sei das auf die drastische Auswirkung der Weltwirtschaftskrise in Spanien, so Monster.

Insgesamt sind etwa 89 Prozent der weltweiten Umfrageteilnehmer für einen anderen Berufszweig zu haben, 18 Prozent davon nur aufgrund der Weltwirtschaftskrise. An der weltweiten Umfrage haben sich über 20.000 Arbeitnehmer aus Kanada, USA und Europa beteiligt, darunter etwa 4000 aus Deutschland.

Jeder Zweite hält sich für unterbezahlt – so das Ergebnis unserer Video-Umfrage

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