Infektionsgefahr: Beschneidungen senken das HIV-Risiko

Kein sicherer Schutz
Auch beschnittene Männer müssen sich zusätzlich vor Aids schützen

Beschnittene Männer erkranken seltener an Aids – kein Grund auf Kondome zu verzichten

Eine Beschneidung senkt das Risiko einer HIV-Infektion beim Sex um 60 Prozent, so eine Analyse der Weltgesundheitsorganisation WHO. Möglicher Grund: Die Vorhaut ist besonders verletzungsgefährdet, was sie sehr anfällig für Viren macht.

Natürlich ersetze eine Beschneidung nicht das Kondom. Brian Williams und sein Team sehen das Ganze eher global: 5,7 Millionen Infektionen und drei Millionen Todesfälle könnten innerhalb von 20 Jahren vermieden werden, wenn alle männlichen Jugendlichen im südlichen Afrika beschnitten werden würden.

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