Schneide schärfen: Besser fürs Messer

Gut gewetzt ist halb geschnitten
Klinge und Wetzstahl halten Sie im Winkel von 15-20 Grad

Nichts ist so nutzlos wie ein stumpfes Messer – so bekommen Sie Ihre Klingen wieder scharf

Erst wenn man die Haare damit vom Arm rasieren kann, nennt der örtliche Fleischermeister ein Messer scharf. Ans Ziel bringt den Profi dabei der Wetzstahl. Durch einen Magneteffekt wird der Klingenstahl beim „Abziehen“ wieder aufgerichtet. Allerdings: „Ist ein Messer erstmal richtig stumpf, kommt man mit Wetzen nicht mehr weiter, dann muß erst geschliffen werden.“

Einen guten Ruf unter den Schleifmitteln haben der gelbe, kanadische Ölstein und der Arkansas-Speckstein – gibt’s in Waffengeschäften.

Geschliffen wird das Messer, indem man die Klinge beim langsamen Drüberstreichen in kleinen Kreisen rotieren läßt – im selben Winkel wie beim Wetzen. Beide Klingenseiten werden abwechselnd im Bogen von der Spitze bis zum Griff über den Wetzstahl gezogen. Nach ungefähr 15 Wiederholungen testen Sie die Schärfe.

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