Tischfußball: Besser kickern als die Kumpel

Wenn's draußen kalt wird, kickert man anstatt Fußball zu spielen
Das Zauberwort beim Kickern heißt Ballbeherrschung

Wenn’s draußen zu kalt für Fußball wird, ziehen Sie Ihre Kumpels  eben beim Kickern ab – so starten Sie Ihre Tischfussball-Kneipenkarriere

  • Mit einem schlechten Kicker haben Sie wenig Spaß. Wichtig bei der Tischwahl: Er sollte schwer sein – am besten um 90 Kilogramm. Das hindert ihn am Wegrutschen. "Gar nicht gehen wackelnde Puppen und eine Glasplatte als Spielfeld. Die ist viel zu glatt", sagt Björn Brose, Nationalspieler aus Hamburg. Fehlen noch die Bälle. Wählen Sie welche mit rauer Oberfläche, dadurch bekommt die Pille mehr Grip. Je härter der Ball, desto schneller ist er. Das erschwert aber auch die Ballkontrolle.
  • Achten Sie auf einen festen Stand. Stellen Sie sich am besten versetzt vor den Tisch, Ihr linkes oder rechtes Bein ist etwas weiter vorne. Auch der Grip an den Griffen ist entscheidend: Je besser der ist, desto mehr Kontrolle haben Sie über das Spiel. Am einfachsten ist es, Sie besorgen Griffüberzüge aus Gummi (etwa 1 bis 2 Euro pro Stück). Bei schwergängigen Stangen hilft Möbelpolitur. "Die ist geruchsneutral und schmiert den Tisch nicht vol", sagt der Weltmeister.
  • "Das Zauberwort beim Kickern heißt Ballbeherrschung", so Brose. 1. Schritt: Sie geben das so genannte Kurbeln auf, das Durchdrehen der Stange beim Schießen. Unkontrollierter geht’s nicht. 2. Schritt: Sie lernen, den Ball festzuhalten, indem Sie ihn unter dem Spieler einklemmen. Erst wenn Sie das beherrschen, machen Sie sich ans Passen und Schießen. 

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