Geschlechtsausbildung: Macht "heißer" Sex Jungs?

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Mädchen oder Junge? Das soll durch die Hitze beeinflusst werden. Und die Hoden hängen außen, damit der Geschlechtermix gewahrt bleibt – glauben britische Forscher.

Märchen aller Art werden erzählt, wie man das Geschlecht seines Nachwuchses beeinflussen kann. Aber eine wissenschaftlich fundierte Theorie hat es bis jetzt noch nicht gegeben.

Die haben sich erstmals zwei Engländer überlegt: John McLachlan und Helen Storey sind überzeugt, dass die Umgebungs-Temperatur eine Rolle bei der Geschlechtsausbildung spielt.

Die beiden glauben, dass die Hoden nur aus einem Grund so verwundbar außen am Körper hängen: Weil die Temperatur einen Einfluss auf das Geschlecht der gebildeten Spermien hat.

Alles in den Genen
Ihre Idee untermauern sie mit der Entdeckung, dass in warmen Regionen mehr Jungs geboren werden als in kühlen Gegenden. Scheinbar gäbe es einen hitzeempfindlichen genetischen Schalter, der auf die Bestimmung des Geschlechts in den Spermien Einfluss nehmen könnte.

Der Schalter könnte ein Relikt unserer Evolution sein, der immer noch aktivierbar sei, so McLachlan und Storey. Denn auch Reptilien reagieren bei der Geschlechterausbildung auf Temperaturunterschiede.

Ob diese Theorie wahr ist, müssen aber erst eingehende Tests beweisen. Denn dann könnten Sie Ihren Jungen-Wunsch einfach verwirklichen, indem Sie zur Zeugung in die Sauna gehen.

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