Marathon bei Smog: Bestzeit laufen trotz Feinstaub

Männer laufen bei einem Marathon auch bei verschmutzter Luft Bestzeit
Kein Smog-Alarm: Männer haben durch Luftverschmutzung beim Marathon keine Zeiteinbußen

Männer laufen einen Marathon auch bei verschmutzter Luft in Bestzeit. Frauen hingegen werden langsamer

Luftverschmutzung kann Männern beim Laufen offenbar kaum etwas anhaben. Sie laufen bei einem Marathon keine schlechteren Zeiten, auch wenn die Luft stark verunreinigt ist, so eine US-Studie. Ganz anders Frauen. Sie werden langsamer. Der Grund: Da Männer eine größere Luftröhre als Frauen haben, macht ihnen Luftverschmutzung und Feinstaub kaum etwas aus, vermutet Forschungsleiterin Linsey Marr von der Virginia Tech-Universität in Blacksburg, Virginia.

Während eines Marathons atmen Läufer das gleiche Luftvolumen, das sie gewöhnlich innerhalb von zwei Tagen verbrauchen, so Marr.

Die Forscher hatten die Daten von sieben Marathonläufen in Großstädten über einen Zeitraum von acht bis 28 Jahren ausgewertet. Sie verglichen die verschiedenen Laufzeiten der besten Athleten mit den Luftverschmutzungs- und Wetterdaten.

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