Gleichgewicht: Bewegung reguliert den Appetit

Das Hungergleichgewicht gerät aus der Balance, wenn man sich nicht bewegt
Das System muss gefordert werden"

Das Gehirn reguliert den Energiehaushalt. Gerät das System aus dem Gleichgewicht, isst der Mensch zu viel

Nun hat das Gehirn wegen seiner Bedeutung für den Körper nicht nur oberste Priorität bei der Zuteilung der Energie, sondern auch die Kontrolle über die Regelung des Energiehaushaltes. Bekommt es nicht genug Brennstoff, sorgt es dafür, dass auf anderem Wege Nachschub herangeschafft wird, und löst Hunger aus. In unseren Zeiten kann man diesem Gefühl jederzeit sofort nachgeben. Wenn aber wegen des Fehlers im System trotzdem nicht genug Energie im Gehirn ankommt, wird es weiter Hunger melden, der Mensch wird weiter futtern, der Körper immer dicker werden.

Was aber bringt das energieverwaltende Allokationssystem und die Blut-Hirn-Schranke überhaupt aus der Balance? „Zu den wichtigsten Faktoren gehören offenbar massiver und permanenter Stress, psychische Verletzungen und Depressionen“, sagt Psychologe Schweiger. Die genauen Zusammenhänge versuchen die Forscher derzeit zu enträtseln. Als zweite wichtige Ursache für die Störung des Allokationssystems haben die Forscher körperliche Inaktivität ausgemacht. „Das System muss gefordert werden“, sagt Schweiger. „Es wird in zunehmendem Maße schwächer, wenn man nicht mehrmals in der Woche wenigstens ein bisschen ins Schwitzen gerät.“

20 Minuten fürs Laufen bringen selbst schwer beschäftigte Menschen auf
Wie viel ist ein bisschen? Aktuelle Studien deuten darauf hin, dass man zwischen 11 und 21 Kalorien pro Kilo Körpergewicht und Woche durch Bewegung verheizen muss, um den Appetit in der Balance zu halten. Für einen 85-Kilo-Mann sind das maximal 257 Kalorien pro Tag, das entspricht ungefähr 20 Minuten Laufen und ist selbst für schwer beschäftigte Menschen machbar. Zwar wächst die Menge der per Bewegung zu verheizenden Kalorien mit den Kilos, die man mit sich herumträgt; da diese Kilos jedoch auch jeden Schritt anstrengender machen, gleicht sich das wieder aus. Und es muss auch gar nicht Joggen sein. Beispiele für erfolgreiches Abnehmen zeigen, dass man auch zum Ziel kommt, wenn man sich im Alltag deutlich mehr bewegt: Treppe statt Aufzug, Bus und statt Auto.

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