Bewerbung: E-Mail statt Brief

Bewerbung per Mausklick
Im Internet kann man nur ein paar Klicks von Job entfernt sein

Wie Sie bei der elektronischen Jobsuche alles richtig machen.

Surfer haben gute Chancen auf Jobs. Nach einer Studie der Axis Personalberatung Düsseldorf stellt die Hälfte der deutschen Top-500-Firmen Stellenangebote auf ihre Homepages. Doch wer sich per Mail bewirbt, muss sich an einige Regeln halten. "Sonst wird das Internet für Bewerbungen zum Bermuda-Dreieck", erklärt Axis-Geschäftsführer Dieter Möllhoff – Untergang programmiert.

1. Das Internet ist spontan
Die Bewerbungen sollte man trotzdem nicht zu locker nehmen. Die häufigsten Fehler: falsche Adresse, Buchstabendreher, Namen falsch geschrieben. Deshalb die Mail vor dem Abschicken ausdrucken – auf Papier sieht man vieles, was am Bildschirm untergeht.

2. Richtiger Aufbau
Die Gliederung ähnelt der normaler Bewerbungen: erst Anschreiben, dann ein kurzer Lebenslauf. Gescannte Zeugnisse und Fotos unverlangt mitzusenden ist unüblich (besser: anbieten, diese nachzureichen). In der Betreffzeile soll der Personalchef sehen, um welchen Job Sie sich bewerben.

3. Versandform
Verschicken Sie Bewerbungen als einfache Mail, niemals als angehängte Textdatei. Die wäre nicht nur virenverdächtig, Sie wissen auch nicht, ob die Firma das passende Programm hat. Wegen langer Ladezeit sind aufwendige Präsentationen tabu.

4. Absolut verboten
Senden Sie niemals Massen-Mails.

5. Rechtzeitig Antworten
Ist die Bewerbung weg, sollten Sie täglich Ihre Mails checken, um schnell reagieren zu können (wie etwa auf die Bitte um weitere Unterlagen).

Stellenmärkte im Netz
Der Jobscanner durchsucht die Websites großer Unternehmen nach aktuellen Stellenangeboten (http://www.jobscanner.de).
Der Jobrobot durchsucht mehr als hundert verschiedene Stellenmärkte, darunter viele Zeitungen (http://jobrobot.de).
Einen eigenen Stellenmarkt bietet die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" unter (http://www.faz.de/stellenmarkt/index.html).
Den größten Jobroboter (durchsucht 720 Stellenmärkte) stellt "Die Zeit" ins Netz (http://www.jobs.zeit.de).
Einen Stellenmarkt, der auf einen Blick alle freien Stellen der Traumarbeitgeber zeigt, der darüber hinaus aucc schnell einen Überblick über die freien Stellen in der Branche stellt worldwidejobs (http://www.wwj.de) dar.

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