Regeln gehören dazu: Beziehungs-Weise

Zusammenleben heißt Regeln lernen
Müssen beide gehalten<br /> werden: Händchen und Regeln

Sie hat es so richtig erwischt? Plötzlich haben Sie Flugzeuge im Bauch und können an nichts anderes mehr denken? Herzlichen Glückwunsch!

Scheinbar hat Amors Pfeil Sie voll erwischt. Sie sind verliebt bis über beide Ohren. Also steuern Sie geradewegs in eine Beziehung hinein. Aber jetzt aufgepasst: Nach der anfänglichen Verliebtheits-Euphorie wird der rosa Schleier um Ihre Prinzessin mehr und mehr verblassen – also schauen Sie genau hin. Und erschrecken Sie nicht, wenn Sie merken, dass Ihre Traumfrau auch "nur" ein Mensch ist.

Üben Sie sich statt dessen in der Tugend des Einander Verstehens – vielleicht hat es ja einen Grund, dass sie Ihre Begeisterung für den HSV nicht teilt. Um das raus zu bekommen müssen Sie aber miteinander reden (zum Beispiel erklären Sie ihr die Regeln einer Abseitsfalle, damit sie versteht, was den Reiz Ihrer Leidenschaft ausmacht). Natürlich werden Sie dann Kompromisse eingehen (keine Spiele mit mehr als 20 Kumpels und 10 Hektolitern Bier zu Hause anschauen), und auf Ihre Liebste Rücksicht nehmen (nach der Party die Kippen, leeren Flaschen und Chipstüten nie länger als eine Woche in der Wohnung rum liegen lassen).

Versuchen Sie nicht immer, Ihren Willen durchzusetzen (nicht zu jedem Auswärtsspiel mit dem ganzen Club in Schatzis Auto fahren), denn Sie wollen ja, dass sie auch auf Sie Rücksicht nimmt (Sie nach der Siegesparty im gemeinsamen Bett ausschlafen lässt und nicht in die kalte Badewanne verbannt).

Also: Erinnern Sie sich manchmal an diese einfachen Gebote des glücklichen Zusammenlebens. Und denken Sie daran, dass es fast nichts gibt, was ein toller Blumenstrauß und ein treuherziges – und ehrliches – "so habe ich das gar nicht gemeint, Schatz" nicht wieder ausbügeln können...

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