Abnehmen: Tod durch Fastfood

Burger sind gar nicht so ungesund - wenn Sie das Brötchen weglassen
Das Ergebnis vier Wochen harter Arbeit: Er konnte sich an zwei Schlangen gleichzeitig anstellen

Von wegen gesundes Fastfood: Ein US-Filmemacher ernährte sich vier Wochen lang nur bei McDonald's und brachte sich damit fast um

Was passiert, wenn man sich einen Monat lang nur von Big Mac und Co ernährt? US-Filmemacher Morgan Spurlock wollte es wissen und machte einen saftigen Selbstversuch: Er filmte für eine Dokumentation die Veränderungen seines Körpers, während er sich der „Fastfood-Diät“ unterzog.

Das Ergebnis war erschreckend. „Der Arzt war geschockt. Er sagte, dass ich mich mit all dem Zucker , Salz und Fett hätte umbringen können. Meine Leber sah aus wie die eines Alkoholikers“, so Spurlock nach beendetem Versuch.

Vor Antritt seiner Orgie hatte sich der Filmemacher von demselben Arzt untersuchen lassen. Der hatte ihm eine tadellose Gesundheit bescheinigt. Danach bediente er sich, begleitet von einer Kamera, zu jeder Malzeit aus der Menüliste von McDonald´s. Das Ergebnis nach nur vier Wochen: 20 Kilo mehr auf den Rippen, verkorkste Blutwerte und eine Leber mit Zirrhose-Anzeichen.

Während sich Spurlock von den Strapazen erholt, sorgt sein Dokumentarfilm auf dem Sundance-Festival des unabhängigen Films in den USA für Furore.

Die Idee war dem Filmer bei der Feier des Thanksgivings-Fests bei seiner Mutter gekommen, als er im Fernsehen erfuhr, dass zwei Frauen den Fastfood-Konzern wegen ihrer Fettleibigkeit verklagten. Der wiegelte ab, weil die Gesundheitsprobleme angeblich nicht mit McDonald´s-Menüs in Verbindung gebracht werden könnten.

Brisant: Die Europäische Union hat gerade in einem Rahmenprogramm 11,7 Millionen Euro für die Adipositas-Forschung bereitgestellt, die Bekämpfung von Fettleibigkeit – wegen der steigenden Zahl Übergewichtiger.

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