Yoga bei 40 Grad : Bikram Yoga heizt den Muskeln ein

Bikram Yoga zählt mit weltweit über 700 Studios zu den beliebtesten Yoga-Formen
Bikram Übung Nr. 8 lockert unter anderem den unteren Rücken

Bikram Yoga bringt die härtesten Kerle zum Schwitzen: Bei 40 Grad werden alle Muskelgruppen trainiert und der Körper dabei entgiftet

Bikram Yoga zählt mit weltweit über 700 Studios zu den beliebtesten Yoga-Formen. Bei etwa 40 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent werden 26 Übungen ausgeführt, die vor allem den Körper, aber auch den Geist, fördern.

Asanas
Die Übungen ("Asanas") trainieren verschiedene Körperbereiche und haben eine klare Reihenfolge. Dabei werden alle Asanas zweimal ausgeführt und von Übung zu Übung intensiver. Der Kalorienverbrauch liegt bei etwa 500 bis 700 Kilokalorien pro Yoga-Einheit (90 Minuten).

Wer bei Yoga prinzipiell skeptisch ist, sollte sich dennoch beim Bikram versuchen. Diese Yoga-Variante (auch Hot Yoga genannt) ist nämlich auch sehr beliebt bei Männern. "Das liegt daran, dass Bikram Yoga - anders als andere Yogamethoden - ein sehr dynamischer und fordernder Yogastil ist, bei dem Disziplin und die Überwindung des inneren Schweinehundes eine große Rolle spielen", so Hans Lamberti vom Bikram Yoga Studio in Hamburg-Altona.

Weiterer Vorteil
"Man kann mit jedem Fitnesslevel einsteigen und wird schnell Erfolge sehen", so Lamberti. Jedoch sollten gerade Yoga-Unerfahrene ein paar Einheiten einplanen, bevor sie sich endgültig an die Übungen bei 40 Grad gewöhnt haben.

Bikram-Effekte
"Mit den Asanas werden Bänder, Sehnen und Muskeln gedehnt. Außerdem werden die Gelenke mobilisiert, die Wirbelsäule gestreckt und die inneren Organe stimuliert. Insgesamt wird der ganze Körper bei warmer Temperatur stark durchblutet und so das Herzkreislaufsystem gefördert", erklärt Lamberti. Körperhaltung und -gewicht sowie Immunsystem werden ebenfalls verbessert. Aber nicht nur der Körper profitiert vom Bikram-Yoga, sondern auch die Seele. So baut das Hot Yoga auch Stress ab und macht insgesamt konzentrierter und ausgeglichener.

In der warmen Raumtemperatur werden Muskel- und Sehnenarbeit sowie Beweglichkeit erhöht, so sind Übungen möglich, die bei normaler Temperatur undenkbar wären. Außerdem gerät der Körper unter diesen Temperaturen mächtig ins Schwitzen und entgiftet so fleißig.

Randnotizen: Das Bikram-Yoga basiert auf dem klassischen Hatha Yoga und wurde vom Inder Bikram Choudhury erfunden. Im Bikram-Yoga Studio von Hans Lamberti und Claudia Vahrst sind übrigens etwa 30 bis 40 Prozent Männer.

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