Datei-Typen: Bilder richtig speichern

Viele Speicherformate stehten zur Auswahl
Nur wenige der Speicherformate sind tatsächlich wichtig. Die meisten erfüllen spezielle Aufgaben für Profis

Wollen Sie die Bilder hinterher noch bearbeiten oder benötigen Sie eine möglichst kleine Datei? So speichern Sie richtig

Der wichtigste Schritt Ihrer Arbeit ist das Speichern. Doch welches ist das richtige Format? Photoshop bietet ein eigenes Dateiformat an, welches Sie an der Endung .psd erkennen. Dieses Format sollten Sie wählen, wenn Sie später noch einmal an dem Bild arbeiten möchten. Alle Ebenen bleiben erhalten und die Texte können später noch verändert werden. Die Dateien werden unter Umständen jedoch sehr groß, da schließlich eine Menge Informationen gespeichert werden müssen. Außerdem kann dieses Format auch nur von Leuten geöffnet werden, die selbst mit Photoshop arbeiten.

Für Bilder ist das .jpg-Format (gesprochen: Jäi-Peg) das gängigste. Beim JPG werden alle Ebenen in einer einzigen zusammengefasst, so dass später keine getrennte Änderung mehr möglich ist. Vorteil: Die Datei wird viel kleiner und kann auch per Mail verschickt werden. Beim Abspeichern einer .jpg-Datei können Sie in Photoshop angeben, wie stark die Datei komprimiert werden soll. Sie haben die Wahl zwischen verschiedenen Qualitätsstufen. Bei der niedrigsten Qualitätsstufe erhalten Sie sehr kleine, kompakte Dateien, jedoch müssen Sie deutliche Qualitätseinbußen in Kauf nehmen. In der höchsten Stufe haben Sie die beste Qualität, allerdings auch die größten Dateien. In der Regel fahren Sie sehr gut, wenn Sie die Qualität auf „hoch“ einstellen, was dem Zahlenwert von etwa 8 in der Auswahl entspricht.

Im Web zählt die Größe

Beim Speichern fürs Web werden Ihnen verschiedene Versionen in unterschiedlichen Größen angezeigt

Möchten Sie Bilder im Internet veröffentlichen und nicht ausdrucken, können Sie den speziellen Menüpunkt Datei – Für Web speichern auswählen. Die Dateien werden dort noch stärker komprimiert und für das Internet optimiert. Hier können Sie zwischen dem JPG-Format und zweiten wichtigen Internetformat GIF wählen. GIF-Dateien sind vor allem dann sinnvoll, wenn Sie einen transparenten Hintergrund wünschen. Diese Möglichkeit gibt es beim JPG nicht.

Es gibt noch eine Reihe weiterer Dateiformate, die alle ihre besonderen Stärken und Schwächen haben, doch sind diese meistens nur für Profis interessant, die eigene Ziele verfolgen.

Seite 30 von 56

Sponsored SectionAnzeige