sei motiviert: BIZZtipp: "Tschaka" – Du schaffst es!

1002 B Stefan Gödde
BIZZModerator Stefan Gödde verrät seine Erfolgsrezepte exklusiv für MensHealth.de-Leser

Wenn Sie Ihre Aufgaben schon wieder vor sich hergeschoben haben, dann mangelt es Ihnen an der richtigen Motivation

Manager, Fußballstars und Justizbeamte mussten bei ihm barfuß über Scherben laufen. Sekretärinnen und Studenten ließ er schreiend bunte Bälle in die Luft werfen. Seit kurzem muss sich der windige Motivationsguru Jürgen Höller nun ganz alleine mit seinen positiven Gedanken beschäftigen – hinter Gittern. Und zwar wegen Untreue, weil er angeblich 900.000 Euro zur persönlichen Bereicherung aus seiner Firma abgezogen hat.

Think positive
Das Höller-Beispiel soll jedoch nicht bedeuten, dass positives Denken unweigerlich hinter schwedischen Gardinen endet. Ganz im Gegenteil. Optimisten haben es im Leben leichter und kommen schneller ans berufliche und private Ziel.

Doch der Reihe nach. Um den stressigen Berufsalltag zu überstehen und gleichzeitig alle Aufgaben zu erledigen, helfen mir – neben dem positiven Denken – folgende Strategien.

Strategiespiel
Zeitlimit: Für die meisten Aufgaben gibt es eine Deadline, bis wann diese erledigt sein müssen. Ist das nicht der Fall, setzen Sie sich selbst ein persönliches Zeitlimit, bis wann der Termin abgehakt sein sollte. Zwischen meinen Sendungen habe ich zwar immer eine Woche Zeit, aber währenddessen gibt’s natürlich auch andere Termine: Interviews, Telefonate, Drehs, Schreiben, Anfragen usw. Dafür schaffe ich mir "künstlichen Zeitdruck": Ich notiere mir konkrete Zeitvorgaben und versuche, die Dinge auf diese Art und Weise eben nicht vor mir herzuschieben. Das funktioniert – aber Achtung, was die persönlichen Vorgaben angeht: realistisch einschätzen und sich nicht selbst belügen!

Teilaufgaben:Es nützt wenig, wenn Sie auf einmal alles schaffen wollen und anschließend verzweifeln. Kleine Teilaufgaben machen das Leben leichter. Ich notiere mir im Terminkalender alle dringlichen Aufgaben des Tages. Ist eine Sache erledigt: Glückwunsch, abhaken, weiter geht’s. Auch kleine Erfolgserlebnisse steigern die Motivation.

Belohnung: Ist ein ganz wichtiges Thema zur Überwindung des inneren Schweinehundes. Was beim Pawlow’schen Hund funktioniert, kann für den Menschen auch nicht schlecht sein. Deshalb sollten Sie sich – in Anlehnung an die Klassische Konditionierung – für eine gute Leistung auch angemessen belohnen. Bei mir klappt das am besten mit einem guten Essen und einem guten Buch. Aber auch shoppen, ins Kino gehen, in einer Wellness-Oase relaxen oder einfach nur faul vor dem Fernseher liegen scheinen Erfolgsgaranten für die Eigenmotivation zu sein.
Zumindest macht alles garantiert mehr Spaß, als "Tschaka" schreiend mit nackten Füßen über Scherben zu laufen!

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  • Homöostase & Hedonismus: Was der Psychoanalytiker Freud zum Thema Motivation zu sagen hat: mailbox.znivie.ac.at/michael.Trimmel
  • Wie war das noch mit Pawlow und dem schlauen Hund? www.dbgessen.de/unterricht
  • Und wenn gar nichts mehr hilft, einfach hier vorbeisurfen: mitglied.lycos.de/stillequelle/Entspannung.htm
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